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Landgraf Karl ließ viele Hugenotten, protestantische Glaubensgeflüchtete aus Frankreich, nach Kassel und Nordhessen kommen. Davon zeugen noch heute zahlreiche Orte, Bauwerke und sonstige Spuren. In seiner Residenzstadt ermöglichte der Landgraf überdies, dass ein komplett neuer Stadtteil erschlossen wurde – die Oberneustadt. Damit fanden viele Hugenotten in Kassel eine neue Heimat. Doch warum sieht die Karlskirche so anders aus als andere Kirchen? Welche andere Kultur, Lebensweisen und Ansichten brachten die Menschen aus Frankreich in die Landgrafschaft mit? Was erhoffte sich der Landgraf von den „Réfugiés“? Welchen Einfluss hatte die französische Kultur auf das städtische Leben? Dies sind beispielhafte Fragen, denen sich der Vermittler Albert Walch während der ca. 120-minütigen Führung widmen wird.
Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene
Anmeldung unter:
stadtmuseum.service@kassel.de oder via Telefon 0561 787 4405