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„So ein Zaubermantel ist doch wirklich eine feine Sache! Man setzt sich in Buxtehude drauf, spricht einen Zauberspruch – und hui! – trägt er einen mit Windeseile durch die Lüfte nach Hause!“
In Großmutters Garten kann es heute regnen, stürmen oder schneien. Anlässlich ihres Geburtstages hat sie
Kasperl und Seppl zu einer großen Portion Pflaumenkuchen mit Kaffee eingeladen. Und wäre das nicht schon Glück genug, schenken ihr die beiden auch noch eine wunderschöne Kaffeemühle, die ihr Lieblingslied „Alles neu macht der Mai“ spielen kann.
Die Geschichte könnte hier vorbei sein, Happy End, alle glücklich, alle satt – wäre da nicht der fiese Räuber Hotzenplotz, der Kaffee genauso gern hat wie Kasperl, Seppl und die Großmutter. Schwupps, ist er mitsamt der Kaffeemühle in seiner Räuberhöhle verschwunden. Standort: unbekannt. Aber so leicht lassen sich Kasperl und Seppl nicht bestehlen und es beginnt eine wilde Jagd nach der Beute. Das Happy End muss warten, das Abenteuer beginnt!
Olivia Müller-Elmau (*1998) studierte Philosophie und Politikwissenschaften an der LMU München und anschließend Regie an der Theaterakademie der Hfmt Hamburg und der Zhdk Zürich. Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit liegt auf der neuen Dramatik. Im Herbst 2025 stellte sie sich dem Staatstheater Kassel als Regisseurin mit der Uraufführung des Stückes Schamparadies von Sina Ahlers vor.
Zur Einstimmung auf den Theaterbesuch gibt es für Zuschauer:innen und Lehrkräfte die Möglichkeit, sich ein Einführungsvideo mit Blick hinter die Kulissen, interaktiven Übungen und Informationen zur Stückentwicklung
anzuschauen. Ab November 2026 verfügbar unter Der Räuber Hotzenplotz auf www.staatstheater-kassel.de oder auf Nachfrage an theaterpaedagogik@staatstheater-kassel.de.