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Lesung und Gespräch mit Tupoka Ogette “Trotzdem zuhause”
Moderation: David Zabel
In “Trotzdem zuhause” schreibt Tupoka Ogette von der Suche nach Zugehörigkeit, vom Leben im Widerspruch, im Dazwischen. Sie erzählt vom Aufwachsen als Schwarzes Kind in der DDR, von Flucht, Verlust, Sexismus und Gewalt – aber auch von Liebe, Mutterschaft, Resilienz und Selbstermächtigung. Von Freundschaften, die sie schließt, und solchen, die sie verliert. Vom Neuanfang in der BRD. Und davon, die Ruhe im Sturm zu finden.
Hinweis: Es wird unter Umständen über Sexismus, Rassismus, Essstörungen, Gewalt, Missbrauch und andere schwierige Themen gesprochen. Die Veranstaltung ist nicht für Kinder geeignet.
Tupoka Ogette wurde 1980 in Leipzig als Tochter eines tansanischen Studenten der Landwirtschaft und einer deutschen Mathematikstudentin geboren. Kurz vor der Wende wanderte ihre Mutter mit ihr nach Westberlin aus, wo Ogette bis zu ihrem Abitur lebte. Sie hat einen Magister in Afrikanistik und Deutsch als Fremdsprache von der Universität Leipzig und einen Master in International Business von der Graduate School of Grenoble. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Künstler und Bildhauer Stephen Lawson, und ihren Kindern in Berlin. Seit 2012 ist Tupoka Ogette bundesweit als Beraterin und Trainerin im Bereich Rassismuskritik tätig. Ihr Handbuch »exit RACISM. Rassismuskritisch denken lernen« ist ein SPIEGEL-Bestseller. Weitere Bücher der Autorin sind »Und jetzt du. Rassismuskritisch leben« sowie »Tag für Tag aktiv gegen Rassismus«.
David Zabel lebt in Kassel und arbeitet als Kulturvermittler, Bildungsinnovator und Berater für Kulturinstitutionen mit einem Schwerpunkt auf rassismuskritische Perspektiven, kulturelle Teilhabe und popkulturelle Bildungsformate. Er verbindet Sport, Kultur und Bildung, um gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und strukturelle Ungleichheiten abzubauen. David Zabel ist Gründungsmitglied von Streetbolzer e.V. und Roots Against Racism in Sports e.V., Beiratsmitglied der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. sowie Vorsitzender des Kulturbeirats der Stadt Kassel.
Eintritt: 22 €, ermäßigt 15 €, Soli Tickets erhältlich
Für die Veranstaltung reservieren wir eine Anzahl an kostenlosen und reduzierten Eintrittskarten: für interessierte Menschen, denen der Kauf eines Tickets nicht möglich ist. Sprecht uns einfach an.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Brencher Buchhandlung, Bündnis Kassel gegen Rechts und Kulturzentrum Schlachthof Kassel.
Wir danken für die Förderung durch den Hessischen Literaturrat und dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Kassel.