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ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE

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LAMENTO PROJEKT, BERLIN
Musiker*innen: Christian Gerber - Bandoneon, Ulrike Becker - Barockcello, Violone, Catherine Aglibut - Barockviolin, Claudio Puntin – Klarinette, Bassklarinette

Der Klang der Klage, er hat in fast jeder musikalischen Tradition einen wichtigen Platz. Musik, die Trauer und Trost in ein Klangkostüm kleidet, ist meistens mit Worten verbunden, doch ihr Gefühl ist viel ergreifender als alle Worte. Die Musik die aus diesen Zuständen von Menschen geschaffen wurde, berührt unsere Seele direkt.
Die Instrumentation und Musizierweise des Quartets ist unerwartet, wenn man an ein Barockensemble denkt, doch hier kommen viele musikalische Erfahrungen zusammen. Improvisatorische Elemente sind genauso selbstverständlich Teil des Ensembles, wie sie auch Teil der grossen Komponisten der Bach-Familie waren. Jeder Komposition gehen schliesslich zahlreiche Improvisationen voraus.

Die Instrumentation des Quartetts lässt keine stilistische Zuordnung zu, was die Universalität von Musik nur unterstreicht.
Das Bandoneon ist heute meist dem Argentinischen Tango zugeordnet, wurde aber ursprünglich von Heinrich Band um 1850 in Krefeld erfunden und gelangte um 1870 durch spanische und italienische Schiffsfahrer nach Südamerika, vornehmlich nach Argentinien. Crossover at its best!
Und was in den Lamenti die Singstimme verkündete, übernimmt in diesem Ensemble die Bassklarinette von Claudio Puntin. Dieses Instrument wird als Melodie-Instrument oft übersehen, dabei ist es das geborene Gesangsinstrument schlechthin. Es hat den grössten Tonumfang aller Blasinstrumente und kann weich und rund, laut und kräftig klingen, kann Bass-, Harmonie-, und Melodiefunktion übernehmen und ist in jeder Hinsicht äusserst flexibel.

Claudio Puntin ist im Lamento Project nicht nur Sänger, sondern auch Komponist. Er hat einige Kompositionen beigetragen, die vom Geiste und vom Ausdruck des Kummers und des Trostes der Kompositionen aus dem Altbachischen Archiv inspiriert sind.

Eintrittspreise entnehmen Sie bitte der Website: www.sepulkralmuseum.de

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