La forza del destino

Eine Oper, so aktuell und so beklemmend wie die gesellschaftspolitischen Realitäten der Gegenwart. Schon mit den ‚Schicksalsschlägen‘ in der Ouvertüre von La forza del destino – der Macht des Schicksals – lässt Giuseppe Verdi keinen Zweifel an der Drastik seines Stoffs und katapultiert sein Publikum mitten in die fatalen Geschehnisse eines Opernthrillers. Leonoras Vater stirbt gleich zu Beginn durch einen sich tragisch lösenden Schuss aus der Waffe Alvaros, des Liebhabers seiner Tochter. Doch das ist erst der Anfang dieses rasanten Plots. Noch im Sterben verflucht der Vater seine Tochter und das Liebespaar flieht, verliert und findet sich immer wieder in den grotesken Wirren des Krieges – stets verfolgt durch Leonoras Bruder Carlo.

Bis das Schicksal seine unerbittliche Macht am Ende der vier Akte noch ein letztes Mal ausspielen wird, treiben zahlreiche Fügungen die Protagonist:innen durch ein Panorama enthemmter Gesellschaften in prekären Umständen. Dass mitten in diesem Gemälde des Chaos sowohl das Militär als auch die Kirche ihr Fett abkriegen, hält dieses auch musikalisch beeindruckende Meisterwerk bis heute taufrisch. Am Staatstheater Kassel wird die ‚verfluchte Oper‘ von einem Regisseur inszeniert, der in dieser Spielzeit, bestens mit großen, monumentalen Stoffen gewappnet, in die Probenarbeit geht: Valentin Schwarz inszeniert 2022 den Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen und debütiert nun mit La forza del destino am Staatstheater Kassel. Die musikalische Leitung hat
der Generalmusikdirektor inne: Francesco Angelico.
 

Premiere

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