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Der Sommer steht in diesem Konzert als Sinnbild für Fülle, Bewegung und Leuchten. GMD Ainārs Rubiķis eröffnet das Konzert und die Spielzeit mit einem Werk seines Vorgängers und langjährigen Hofkapellmeisters, Louis Spohr, dem „Sommer“ aus dessen 9. Sinfonie Die Jahreszeiten. Spohr wirft darin einen romantischen Blick auf den Kreislauf der Natur.
Tschaikowskys Sommermonate aus Die vier Jahreszeiten erscheinen in einer Orchesterfassung von Sergei Abir und zeigen den großen Komponisten von seiner lyrischen Seite. Arthur Honeggers Pastorale d’été konzentriert sich auf klare Linien und helle Klangfarben, während Sofia Gubaidulinas frühes Fairytale Poem bereits ihre präzise, symbolische Tonsprache erkennen lässt. Den Abschluss bilden die beiden Suiten aus Ravels Daphnis et Chloé, einem Schlüsselwerk des musikalischen Impressionismus. Ravel selbst sprach von einer „großen sinfonischen Freske“. Vergangenheit und Moderne treten hier in einen Dialog, der ganz im Sinne unserer neuen Spielzeit die Traditionen weiterdenkt
Louis Spohr Sommer aus 9. Sinfonie h-Moll op. 143 Die Jahreszeiten
Peter I. Tschaikowsky (Arr. Sergei Abir) Juni, Juli, August aus Die vier Jahreszeiten op. 37
Sofia Gubaidulina Fairytale Poem
Arthur Honegger Pastorale d’été
Maurice Ravel Daphnis et Chloe Suiten 1 & 2