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Wo lässt es sich besser feiern als in den romantischen Ruinen einer verwunschenen Burg? Mit dieser Idee zogen junge Menschen 1912 von Kassel zum Ludwigstein und inszenierten ihre Gemeinschaft zwischen Verfall und Erhabenheit. So lässt sich die Geschichte der Jugendburg und des dortigen Archivs der deutschen Jugendbewegung als eine Kasseler Angelegenheit erzählen. Der Vortrag zeichnet wesentliche Stationen nach, spart die Ausgrenzung der jüdischen Jugendbewegung und die NS-Zeit nicht aus und zeigt die Fülle der im Archiv verwahrten Kasseler Unterlagen.
In Kooperation mit der "Arbeitsgemeinschaft Archive in Nordhessen". Die beteiligten Organisationen präsentieren ihre Arbeit im Rahmen der Veranstaltung.