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Kurfürst Wilhelms Schwäche für Ruinen: die Kasseler Löwenburg als Sehnsuchtsort

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Vortrag von Rainer von Hessen. In Kooperation mit dem Verein Bürger für das Welterbe und dem Verein für Hessische Geschichte udn Landeskunde. Eintritt frei Die Löwenburg hat mit der Rekonstruktion des zerstörten Bergfrieds im Jahr 2019 endlich wieder ihr ursprüngliches äußeres Aussehen erhalten! Nach einer langen Baugeschichte fertiggestellt im Jahr 1801 steht diese Schöpfung ganz im Einklang mit der Gartentheorie des späten 18.Jhs., mehr noch mit der persönlichen und politischen Situation ihres Erbauers in einer Epoche krisenhafter Veränderungen. So spiegelt sich in der architektonischen Außengestaltung wie in der weitgehend noch vorhandenen Innenausstattung die Suche Wilhelms I. nach einem festen dynastischen und persönlichen Standort. Seine Mittelalterbegeisterung war ein Teil davon, ein anderer seine Beziehung zur Gräfin Hessenstein, seiner Lebensgefährtin. Seine Grablege in der Kapelle der Löwenburg war ein letztes Bekenntnis zu diesem Ort, aber schon zu Lebzeiten stand Wilhelm I. im Kreuzfeuer der Kritik.

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