Ein Buch - eine Skulptur - ein Platz: Was aus einer Idee entstehen kann - das 11-Frauen-Projekt

Veranstaltungsinformationen

Sonntag, 23. August 202611:00 Uhr

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Sigmund Aschrott und der Vordere Westen
 
Sigmund Aschrott, Kaufmann, Verleger und Stadtplaner, hat den Vorderen Westen in seinem Erscheinungsbild geprägt und die Voraussetzungen für eine großzügige städtebauliche Entwicklung bis heute geschaffen.
Geboren am 14. Juni 1826 in Hochheim am Main, kam er 1838 mit seinen Eltern nach Kassel. Nach Lehrjahren in Frankfurt am Main kehrte er 1844 nach Kassel zurück. Er erwarb und entwickelte das Gebiet zwischen Ständeplatz, Wilhelmshöher Allee und Wahlershausen. Diese Entwicklung unterstützte er selbst mit großzügigen Schenkungen und Spenden.
Als Jude spürte Aschrott den wachsenden Antisemitismus, seine großen und vielseitigen Verdienste wurden ihm nicht gedankt. Er verließ Kassel und zog nach Berlin. Seinen 85. Geburtstag feierte er in Kassel und schenkte der Stadt den Florapark mit der Auflage, dort zur 1.000-Jahr-Feier der Stadt eine Stadthalle zu errichten.

Mit einer Veranstaltungsreihe vom 28.Juni bis 30. August 2026 wollen die Freunde des Stadtmuseums Kassel Sigmund Aschrott und seine Verdienste würdigen sowie die Sicht auf Kassel erweitern und vertiefen.

Die Idee war, zur 1100-Jahrfeier von Kassel die Stadtgeschichte am Leben von 11 Frauen nachzuzeichnen.
Daraus wurde der 11 Frauen-Platz im Vorderen Westen (Straßenbahnhaltestelle Annastraße)
Mit Sabine Köttelwesch und Elke Böker

Treffpunkt: Stadtmuseum Kassel

Da die Teilnahmezahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung unter 0561 787 4405.