Apollon Musagète Quartett

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Nachdem die Corona-Pandemie im vergangenen Jahr dem traditionellen Auftritt des renommierten Apollon Musagète Quartett in Kassel einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte und der von ihnen 2016 begonnene Dvořák-Zyklus unterbrochen werden musste, widmen sich die vier polnischen Ausnahmemusiker in diesem Jahr erneut einem weiteren Streichquartett des tschechischen Komponisten.

 

Aber: Unterbrechungen gehören dazu, das Leben ist voll davon – findet auch Krzysztof Penderecki. Sein kurzes, aber höchst anspruchsvolles Streichquartett Der unterbrochene Gedanke gehört zu den bekanntesten Werken des führenden Komponisten der polnischen Avantgarde, bei dem das akustische Erleben von Musik maßgeblich im Vordergrund seiner Klangkompositionen steht. Daneben erklingt Ludwig van Beethovens spätes Streichquartett a-Moll, dessen Höhepunkt, der langsame mottetenartige Satz unter dem Titel »Heiliger Dankgesang eines Genesenen an die Gottheit, in der lydischen Tonart« heute äußerst zeitgemäß erscheint. Und natürlich wird in diesem Jahr der Dvořák-Zyklus weitergeführt: Diesmal steht das Streichquartett d-Moll auf dem Programm, das Johannes Brahms gewidmet ist. Kurze Zeit nach dem Tod zweier Kinder des Komponisten geschrieben, zieht sich wehmütige Melancholie durch das ganze Stück, das dennoch immer wieder Anklänge der für Dvořák typischen volkstümlichen Heiterkeit anlauten lässt.

 

Das erste Mal ist das Apollon Musagète Quartett in dem neuen Spielort UK14 zu hören, wo Paweł Zalejski im vergangenen Jahr mehrere einzelne Zuhörer*innen bei Musik zu zweit begeisterte.

Eintrittspreis

25 €