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„Handwerk und Manufakturen in Kassel“

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Seit dem Mittelalter war das Handwerk auch in Kassel in Zünften organisiert, die als Standesvertretung einzelner Berufsgruppen beachtlichen Einfluss hatten. Sie legten Preise sowie Art und Qualität der Produkte fest, bestimmten die Zahl der Meisterstellen und kontrollierten die Ausbildung. Unter dem zunehmenden Einfluss des Merkantilismus, einer staatlich regulierten Wirtschaftsform, entstanden – von Frankreich ausgehend – schließlich auch in Kassel Manufakturen. Die zuvor in den Zünften organisierten Handwerker wurden nun in diesen Manufakturen zusammengebracht, wobei unterschiedlichste Berufsgruppen aufeinandertrafen. Somit konnten verschiedenste Produkte an einem Ort und in größeren Mengen hergestellt werden. Doch wie konnten sich die Produkte aus Kassel gegenüber den bekannten Manufakturen, wie beispielsweise der Porzellanmanufaktur Meissen, rückblickend behaupten?
In dem 30-minütigen Ausstellungsgespräch möchte Margret Baller, Vermittlerin des Stadtmuseums, die Besonderheiten der Manufakturen in Kassel erläutern. Der Eintritt ins Museum beträgt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Das eigentliche Ausstellungsgespräch ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine verbindliche Anmeldung erforderlich unter 0561 787 4405.

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