Die Musikalische Welt um 1800 (III)

Studentinnen und Dozent*innen der Musikakademie der Stadt Kassel »Louis Spohr« tragen zum Saisonfinale gemeinsam das Streichquintett C-Dur op.29 von Ludwig van Beethoven vor.

Ein zeitgenössischer Rezensent brachte es auf den Punkt, wenn er über Beethovens Streichquintett opus 29 schrieb, dass dieses Werk „seinen Ursprung nicht in einer höhern, den Bau wie ein Gottesbefehl hervorrufenden Idee hat, sondern in der allgemeinen künstlerischen Lust am Schaffen: in dem Vorsatz, Musik zu machen.“ In diesem Duktus eines gut gelaunten Musizierens um seiner selbst Willen ist das ganze viersätzige Werk angelegt. Komponiert in den Jahren 1800-1801 war es Beethovens einziger originärer Beitrag zur Gattung Streichquintett. Es weist die Wiener Besetzung mit zwei Bratschen auf, die auch Mozart und Brahms für ihre Streichquintette verwendeten. Beethoven ging dabei im Gegensatz zum Streichquartett im Bereich des Quintetts nicht grundsätzlich über Mozart hinaus. Der lyrische Duktus des Werkes, verbunden mit frühromantisch geweiteter Harmonik, nimmt allerdings deutlich Franz Schubert vorweg und zeigt, wie sehr gerade der frühe Beethoven die Romantiker beeinflusst hat.

Personen mit Behinderung (mit "B" im Ausweis) und Rollstuhlfahrer bezahlen den Normalpreis und dürfen eine Begleitperson kostenlos mit zur Veranstaltung bringen. Die Begleitperson benötigt kein eigenes Ticket.
Ticketpreise ab 10, Ticketpreise bis 10

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