Next to Normal Premiere

Musical

Musik von Tom Kitt | Buch und Gesangstexte von Brian Yorkey | Deutsch von Titus Hoffmann
Original-Broadwayproduktion von David Stone, James L. Nederlander, Barbara Whitman, Patrick Catullo und Second Stage Theatre

Musikalische Leitung: Peter Schedding, Donato Deliano

Inszenierung: Philipp Rosendahl

Die Integrität einer Gesellschaft zeigt sich am Umgang mit denen, die nicht ganz normal sind. Nicht den gesellschaftlichen oder medizinischen Normen zu entsprechen, bedeutet allzu oft Ausgrenzung und Stigmatisierung – doch was fängt man mit einer Normalität denn überhaupt an, die sich als hochgradig toxisch entpuppen kann? Next to normal erzählt die Geschichte einer „fast normalen“ vierköpfigen Familie – scheinbar durchschnittlich, gewöhnlich, konventionell. Erst bei näherer Betrachtung wird sichtbar, welche Auswirkungen die psychische Krankheit der Mutter Diana Goodman auf das Familienleben hat: Ehemann Dan versucht die Familie zusammenzuhalten, Tochter Natalie sucht als Musterschülerin die Anerkennung, die sie zu Hause vermisst, und rutscht doch in die Drogen- und Medikamentenabhängigkeit ab. Und Sohn Gabe? Auch bei ihm läuft einiges nicht ganz „normal“.

Next to Normal bringt die extremen Gefühlsschwankungen von Dianas bipolarer Störung auf die Bühne. Dabei spielen Trauer und Verlust eine ebenso zentrale Rolle wie Konflikte durch ihre psychiatrische Behandlung. Entsprechend groß ist auch die musikalische Bandbreite des Stücks: Von einfühlsamen Balladen bis zu mitreißenden Songs mit großen Musical-Finali bringt Next to Normal die ganze Klaviatur menschlicher Emotionen auf die Bühne. In diesem Sinne brachte es die New York Times auf den Punkt: es sei mehr als ein „Feel-Good-Musical – es ist ein Feel-Everything-Musical!“

Das Rock-Musical feierte 2009 am Broadway seine fulminante Premiere und kassierte zahlreiche Preise: unter anderem drei Tony Awards und den Pulitzer Preis – eine Auszeichnung, die einem Musical nur selten zuteil wird. Am Staatstheater Kassel konnte diese Produktion in der Spielzeit 2020/21 coronabedingt nicht realisiert werden und kommt nun endlich zu ihrer feierlichen Premiere. Für die Regie zeichnet sich der in Kassel bereits bekannte Regisseur Philipp Rosendahl verantwortlich – und kehrt so einmal mehr an seine langjährige Wirkungsstätte zurück.

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