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Europa im Gepäck – Alexander von Humboldts Forschungsreise durch die Amerikas

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Bebilderter Vortrag von Christine Peters (M.A.) in der Reihe "Gesichter Europas"

Alexander von Humboldt wird nach wie vor als einer der letzten 'Universalgelehrten‘ des 19. Jahrhunderts gefeiert. Seine Reise durch die Amerikas gilt als eines der aufwendigsten Forschungsunterfangen seiner Zeit. Von der Erforschung der sogenannten Neuen Welt erhoffte sich Humboldt in der Tat einen bisher ungeahnten Fortschritt in den verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen, so etwa in der Geologie, der Ethnografie oder der Botanik.
Doch auch Europa begleitet den Forscher auf seinen Reisen. Immer wieder zieht er es als Vergleichsschablone heran: In seinem Reisebericht präsentiert Humboldt Europa einerseits als Ideal der Aufklärung und setzt es andererseits einer scharfen Kritik aus, die vor allem auf die gewaltsamen kolonialen Praktiken der Europäer auf dem amerikanischen Kontinent abzielt. Allgemeingültiges Wissen, das steht für Humboldt fest, kann allerdings nur im Vergleich der beiden Kontinente entstehen. Der Vortrag führt in Humboldts universalistische Wissenschaft ein und thematisiert dabei vor allem das zum Teil widersprüchliche Verhältnis, das Humboldt während seiner Amerikareise zu Europa entwickelt.

Bild: Joseph Karl Stieler (1781-1858) – Sign. Fr. Alexander v. Humboldt n. d. Leben gemalt von J. Stieler, 1843 / wikimedia

Eintrittspreis

5 €

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