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Das Massaker von Marzabotto

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In kaum ein anderes Land reisen Deutsche so gerne und so oft wie nach Italien.
Nur wenigen aber ist bewusst, dass ihr Reiseziel seit 1943 Schauplatz blutiger Kämpfe deutscher Soldaten gegen die Alliierten und die italienische Widerstandsbewegung (Resistenza) war. Im Ort Marzabotto in der Region Emilia-Romagna, der italienischen Partnerregion Hessens, verübten vor 75 Jahren deutsche Truppen eines der größten Kriegsverbrechen im besetzten Westeuropa: Fast 800 Menschen, vor allem Frauen, Kinder und Alte, wurden getötet.
Im Vortrag sollen kurz die Voraussetzungen der deutschen Besatzung dargestellt und dann die Grundzüge der deutschen Besatzungspolitik erläutert werden. Im Zentrum stehen die Wehrmachtsbefehle und die Kriegsverbrechen, von denen das Massaker von Marzabotto nicht das einzige war. Anschließend wird auf den juristischen und politischen Umgang mit den deutschen Kriegsverbrechen in Deutschland und Italien eingegangen.

Kooperationspartner:
Arbeit und Leben, Deutsch-Israelische Gesellschaft, Evangelisches Forum, Gedenkstätte Breitenau, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Gegen Vergessen für Demokratie e.V., Sara-Nussbaum-Zentrum, Stolpersteine e.V., Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Veranstaltungsort

Quelle:VHS Kassel

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