Selbstmordattentäter*innen & Märtyrer*innenkultur

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Vortrag und Gespräch mit Matthias Kettner

Die Praxis der Selbstmordattentate ist eine menschenverachtende Waffe im militanten Kampf. Die Personen, die ihre Körper zu Bomben machen oder machen lassen, haben sehr unterschiedliche  Motive. Wo ihre Taten durch einen eingespielten Märtyrerkultus gerahmt werden, wie z. B. in den israelisch besetzten Palästinensergebieten, bildet die Gewissheit des Nachruhms im Andenken ihrer Angehörigen und Gesinnungsgenossen eine wichtige, von außen nur schwer zu begreifende Bekräftigung ihres Handelns. Um diese toxische Form von Kultur wird es im Vortrag gehen.

Prof. Dr. Matthias Kettner ist Philosoph und Professor für praktische Philosophie an der Fakultät für Wirtschaft und Gesellschaft der Privatuniversität Witten-Herdecke.

Aufgrund der geltenden Covid-19-Bestimmungen stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung. Daher ist eine Anmeldung erforderlich.

museum@sepulkralmuseum.de

0561 / 918 93 15

Eintrittspreis

kostenlos