Einbruch mehrerer Dunkelheiten (UA)

Uraufführung

Oper von Felix Leuschner mit einem Text von Dietmar Dath

Auftragskomposition des Staatstheaters Kassel, finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung

Einbruch mehrerer Dunkelheiten ist eine Geschichte zwischen Oper, Thriller und politischem Fall, irgendwo zwischen der realen (west-)deutschen Rüstungsindustrie- und Militärgeschichte, zwischen Weltkrieg und transatlantischem Bündnis, wie sie in einer bundesrepublikanischen Musterstadt wie Kassel spielen könnte. Eine Ermittlerin geht auf die Suche – und es offenbart sich Ungeheuerliches: Eine Welt intelligenter elektromagnetischer Phänomene und ihr Einfluss auf die Menschheit. Sie existieren in einer Zeitordnung, die sich nur als musikalisches Prinzip erzählen lässt. Das Musiktheaterauftragswerk der neuen Intendanz des Staatstheaters Kassel von Komponist Felix Leuschner ist ein Coup, wie ihn nur der „einzig relevante Science-Fiction-Schriftsteller der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“ (Die Zeit) Dietmar Dath entwerfen kann. Gemeinsam mit Leuschner hat Dath eine Geschichte konzipiert, die in ikonenhaften Figuren die Schmerzpunkte bundesrepublikanischer und europäischer Gesellschaftlichkeit konzentriert. Felix Leuschners Klangsprache umfasst dabei eine Bandbreite von großen Orchesterwerken bis zu elektronischer Musik und erweiterten Stimmtechniken. Seine Musiktheaterwerke lassen Theater und Komposition ineinander übergehen, so dass dieses Werk als Stückentwicklung entsteht. Einbruch mehrerer Dunkelheiten wird eine jährliche Tradition von Uraufführungen am Staatstheater Kassel ab der Spielzeit 2021/22 begründen. Die musikalische Leitung übernimmt GMD Francesco Angelico. Für die Inszenierung zeichnet die Regisseurin Florentine Klepper verantwortlich, die sich nicht nur als Expertin für Uraufführungen einen Namen gemacht hat, sondern u. a. auch regelmäßig an den Opernhäusern in Dresden und Frankfurt inszeniert.

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