Rat der Religionen

Entdecken, was verbindet - Brücken bauen - Frieden leben

(v.l.n.r) Dr. Massoud Rohani, Abdus Salam Burghardt, Mahmut Eryilmaz, Stefan Ahr, Antje Paul, Harald Fischer, Ester Haß, Christian Geselle, Vera Mennemeier, Hans-Hermann Schneider, Barbara Heinrich, Axel Wittenberg, Ilana Katz

Freiwilliger Zusammenschluss für das friedliche und gleichberechtigte Miteinander

Der Rat der Religionen der Stadt Kassel wurde unter Vorsitz des ehemaligen Oberbürgermeisters Bertram Hilgen am 11. Mai 2011 gegründet. Der Verein versteht sich als freiwilliger Zusammenschluss verschiedener in Kassel vertretener Religionsgemeinschaften und verfolgt das Ziel, den Stadtfrieden durch das Vorleben eines respektvollen, gleichberechtigten und friedlichen Miteinanders zu fördern und zu sichern.

Die Grundlage der Zusammenarbeit im Rat der Religionen der Stadt Kassel ist der freiwillige Zusammenschluss von Religionsgemeinschaften und Organisationen, die sich für die Förderung des interreligiösen Dialogs und das friedliche, gleichberechtigte Miteinander aller Menschen in Kassel einsetzen und jede Form von Diskriminierung, Terror und Gewalt ablehnen.

Selbstverständnis

  • Die Grundlage der Zusammenarbeit im Rat der Religionen der Stadt Kassel ist der freiwillige Zusammenschluss von Religionsgemeinschaften und Organisationen, die sich für die Förderung des interreligiösen Dialogs und das friedliche, gleichberechtigte Miteinander aller Menschen in Kassel einsetzen und jede Form von Diskriminierung, Terror und Gewalt ablehnen.
  • Gegenseitige Achtung, Akzeptanz und Toleranz sind ebenso Grundlage des gemeinsamen Handelns wie die Achtung der Menschenrechte, die Unverletzlichkeit der Würde des Menschen und die Achtung des religiösen Bekenntnisses des jeweils Anderen. Dazu gehören auch die Distanzierung von religiöser Intoleranz und jeglicher Form von Rassismus.
  • Der Rat der Religionen der Stadt Kassel unterstützt den Aufbau verlässlicher Kommunikations- und Kooperationsstrukturen zwischen den in Kassel vertretenen Religionsgemeinschaften. Die Bedeutung von Religion als integrierendes Element steht dabei im Mittelpunkt.
  • Alle im Rat der Religionen der Stadt Kassel vertretenen Religionsgemeinschaften verpflichten sich in diesem Sinne, offen für den interreligiösen Dialog zum Wohl der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger zu sein und vertrauensvolle Begegnung zu ermöglichen.

Mitglieder

  • Rat der Religioen

    Ahmadiyya Muslim Jamaat

    Die AMJ ist die Glaubensgemeinschaft, die an den Verheißenen Messias und Imam Mahdi im Islam glaubt. Hazrat Mirza Ghulam Ahmad, der Begründer der Gemeinde erhob den Anspruch der Messias der Endzeit zu sein.
  • Rat der Religionen

    Alevitische Gemeinde

    Das Alevitentum ist eine eigenständige, synkretistische Religion, die sich aus der islamischen Schia entwickelt hat und zudem sehr viele Elemente aus den verschiedensten vorislamischen Religionen Mesopotamiens und aus dem Sufismus in sich vereint.
  • Rat der Religionen

    Baha’i Gemeinde

    Die Baha’i-Religion ist eine junge, aber bereits etablierte Weltreligion, gestiftet von Bahá’u’llah (1817-1892), Sohn eines adligen, persischen Staatsministers. Die Kernaussage der Offenbarung von Bahá’u’llah ist der Gedanke der Einheit in der Vielfalt.
  • Rat der Religionen

    Christliche Kirchen

    Christen glauben an den dreieinigen Gott, den Vater als Schöpfer der Welt, an Jesus Christus als den Erlöser und den Heiligen Geist als denjenigen, der Glauben wirkt und die Glaubenden als Gemeinde verbindet. Die großen Feste sind Weihnachten, Karfreitag und Ostern und Pfingsten.
  • Rat der Religionen

    Jüdische Gemeinde

    Die Jüdische Gemeinde Kassel betrachtet sich als Nachfolgerin der Israelitischen Kultusgemeinde in Kassel, die während des Nationalsozialismus zerschlagen, deren Synagoge zerstört und deren Menschen deportiert wurden.
  • In Kassel gibt es sehr viele Bürger, die der Weltreligion Islam angehören. Sie sind schon längst Bestandteil der Kasseler Gesellschaft mit Ihren Gotteshäusern – den Moscheen.
  • Rat der Religionen

    Tibetische Buddhisten

    „Begehe keine unheilvolle Tat“ meint sich nicht schädigend zu verhalten. „Sammle einen Schatz an Tugend meint sich im Mitgefühl zu üben und hilfreich für Andere zu sein. Für „diesen unseren Geist zu zähmen“, ist die hauptsächlichste Praxis im Buddhismus Meditation.
  • Rat der Religionen

    Unitarier

    Die Deutsche Unitarier Religionsgemeinschaft ist demokratisch verfasst. Jedes Mitglied kann seine religiösen Vorstellungen einbringen.