Weihnachtsmarkt: Kontrolle der Infektionsschutzregeln

In der Kasseler Innenstadt startet am kommenden Montag, 22. November, der traditionelle Märchenweihnachtsmarkt. Nach dem gestrigen Bund-Länder-Treffen hat Ministerpräsident Volker Bouffier bestätigt, dass Weihnachtsmärkte im Freien in Hessen stattfinden können.

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage findet der Kasseler Märchenweihnachtsmarkt aber in angepasster Form statt. Gemeinsam mit dem Veranstalter Kassel Marketing habe man frühzeitig entschieden, angemessene Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, erklärte Ordnungsdezernent Dirk Stochla. Der Gesundheitsschutz der Menschen habe nach wie vor oberste Priorität.

Sollte sich die Verordnungslage durch das Land ändern oder erforderliche Korrekturen der Abläufe festgestellt werden, so Stochla, „könne man jederzeit kurzfristig nachjustieren“. Die Sicherheitsbehörden seien mit dem Veranstalter im stetigen Austausch, die Lage werde permanent beobachtet. 

Hygiene- und Infektionsschutzregeln auf dem Märchenweihnachtsmarkt
Coronabedingt gelten auf dem Märchenweihnachtsmarkt eine Reihe von Hygiene- und Infektionsschutzregeln, um eine Weiterverbreitung des Covid-19-Virus zu verhindern. So sollte immer ein Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Besucherinnen und Besuchern eingehalten werden. Wo dies nicht möglich ist, muss eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Die Regelungen seien großzügig beschildert und werden fortlaufend und konsequent kontrolliert, kündigte Stochla an. 

Durch eine veränderte Anordnung der Stände, breitere Wege und großzügigere Begegnungsflächen soll es den Besucherinnen und Besuchern erleichtert werden, die notwendigen Abstände einzuhalten. In Gastronomiebetrieben, die sich in geschlossenen Gebäuden bzw. Bereichen befinden, gelte ohnehin die 2G-Regelung. Der Zutritt ist also nur für Genesene und vollständig Geimpfte mit entsprechendem Nachweis erlaubt. Auch dies werde durch die Schausteller und das Sicherheitspersonal kontrolliert. 

Appell von Oberbürgermeister Geselle - Impfangebot in Innenstadt
Angesichts der aktuellen Situation appellierte Oberbürgermeister Christian Geselle an das Verantwortungsbewusstsein von Schaustellern und Gästen, die jeweils geltenden Regelungen zum Infektionsschutz zu beachten und strikt einzuhalten. „Auch wenn Veranstaltungen unter freiem Himmel laut Experten als weniger kritisch angesehen werden, trägt jede und jeder Einzelne durch sein persönliches Verhalten zur weiteren Entwicklung der Lage bei. Wir haben es alle selbst in der Hand.“

In der Innenstadt gibt es ein ausgeweitetes städtisches Impfangebot. Neben der Impfstelle im City-Point am Königsplatz wird ab 22. November im Erdgeschoss des Jugendamtes im ehemaligen EAM-Hochhaus am Scheidemannplatz eine zweite städtische Impfeinrichtung in Betrieb genommen. Darüber hinaus ist ab Mittwoch, 1. Dezember, in einem Glasanbau der Wohnstadt GmbH auf dem Lyceumsplatz, Wolfsschlucht 18a, eine weitere Impfstelle in zentraler Lage in Betrieb.

Alle städtischen Impfeinrichtungen öffnen dann montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr. In allen drei Impfstellen sind Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen (Booster) möglich.

Geselle: „Bitte nutzen Sie dieses Angebot. Nur durch die Impfung können wir alle dazu beitragen, die Pandemie in den Griff zu bekommen, die Schwachen unserer Gesellschaft zu schützen und verhindern, dass Maßnahmen ergriffen werden, die unser aller Leben einschränken.“