Stadt richtet weitere Impfstellen in der Innenstadt ein

Die Stadt Kassel weitet ihr Impfangebot aus. So werden in Kürze zwei weitere zentrale Impfstellen im Innenstadtgebiet eingerichtet, kündigte Oberbürgermeister Christian Geselle an.

Lage der drei Impf-Standorte in der City

„Neben der Impfstelle im City-Point am Königsplatz werden wir im Erdgeschoss des Jugendamtes im ehemaligen EAM-Hochhaus am Scheidemannplatz eine zweite städtische Impfeinrichtung installieren. Diese ist ab Montag, 22. November, geöffnet“, sagte Geselle. 

Darüber hinaus werde ab Mittwoch, 1. Dezember, in einem Glasanbau der Wohnstadt GmbH auf dem Lyceumsplatz, Wolfsschlucht 18a, eine weitere Impfstelle in zentraler Lage in Betrieb genommen. Geselle: „Ich bedanke mich bei allen, die dies in der Kürze der Zeit organisiert und möglich gemacht haben. Und natürlich bei denen, die künftig wieder für den Gesundheitsschutz der Kasseler und auch der nordhessischen Bevölkerung eine große Rolle spielen.“

Impfen von 10 bis 18 Uhr 

Alle städtischen Impfeinrichtungen öffnen dann montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr. In allen drei Impfstellen sind Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen (Booster) möglich. Zusätzlich wird der Impfbus bei besonderen Anlässen im Stadtgebiet im Einsatz sein. In Kasseler Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen werden weiterhin mobile Teams impfen. 

Geselle: „Wir mussten in den letzten Tagen feststellen, dass unsere Angebote, die ja zunächst nur als Unterstützung für die Impfangebote der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen vorgesehen waren, von immer mehr Menschen genutzt wurden. Vor allem im City Point, aber auch im städtischen Impfbus haben sich lange Warteschlangen gebildet. Diesem Zustand mussten wir entgegensteuern.“ Ohne die Impfeinrichtungen der Stadt seien vor allem die notwendigen Auffrischungsimpfungen von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in der Kürze der Zeit nicht zu schultern, ergänzte der Oberbürgermeister.

Personen, bei denen die Grundimmunisierung mindestens sechs Monate her ist, können eine Auffrischungsimpfung erhalten. Laut der Ständigen Impfkommission (STIKO) sind dies derzeit vorrangig Personen ab 70 Jahren und Tätige in medizinisch-pflegerischen Berufen. Außerdem empfiehlt die STIKO allen, die den Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten haben, die Wirkung nach vier Wochen mit einem mRNA-Impfstoff als weitere Dosis zu optimieren.

Zudem müsse es weiterhin das Ziel sein, sagte Geselle, auch Kurz- und noch Unentschlossenen ein sehr einfaches und unbürokratisches Impfschutzangebot gegen das Coronavirus zu machen - kostenlos und ohne Terminvergabe. 

Impfwillige sollten ihre Ausweispapiere und Krankenkassenkarte bei sich haben, möglichst auch ihren gelben, internationalen Impfausweis. Sollte dieser nicht vorhanden sein, wird die Corona-Schutzimpfung durch eine Impfbescheinigung dokumentiert. Der QR-Code für den digitalen Impfnachweis kann nicht vor Ort ausgestellt werden. Geimpfte können sich diesbezüglich an die Apotheken wenden. Sie stellen den QR-Code für digitale Impfnachweise gegen Vorlage eines Ausweisdokumentes und der Impfbescheinigung kostenfrei aus.

Für eine Auffrischungsimpfung müssen die vorhandenen Impfunterlagen (Impfausweis oder Impfbescheinigung) sowie der Lichtbildausweis und die Krankenkassenkarte mitgebracht werden. Der QR-Code für den digitalen Impfnachweis für diese Impfung wird in den Impfstellen nicht ausgestellt.