Rettungs- und Einsatzkräfte haben Schutzimpfung erhalten

Alle impfwilligen Mitglieder der sieben Freiwilligen Feuerwehren in Kassel werden bis Sonntag, 13. Juni, im Impfzentrum der Stadt ihre beiden Corona-Schutzimpfungen erhalten haben.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kassel nach der Impfung vor dem Impfzentrum.

Das teilten jetzt Oberbürgermeister Christian Geselle und Brandschutzdezernent Dirk Stochla mit. „Wir sind froh darüber, dass das Land Hessen durch die Öffnung der Priorisierungsgruppe 3 auch den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren den Impfschutz ermöglicht und ihnen auf diese Weise die entsprechende Wertschätzung entgegenbringt“, sagten Geselle und Stochla. „Sie leisten schließlich auch in der Pandemie hervorragende Arbeit. Im Einsatz riskieren sie mitunter ihr Leben für andere - sind aber tagtäglich Infektions- und Quarantänerisiken ausgesetzt.“

Am 23. April sei die Priorisierungsgruppe der Corona-Impfverordnung für Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren geöffnet worden, erklärte Stadtbrandinspektor Jörg Straßer. „Bereits einen Tag später wurden die ersten 22 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kassel im Impfzentrum erstgeimpft. Jetzt sind alle Helferinnen und Helfer der sieben Freiwilligen Feuerwehren, die geimpft werden wollten, geschützt. Das ist ein gutes Gefühl, sowohl für alle Mitglieder wie auch für die Menschen, denen wir täglich helfen.“ 

Stadtbrandinspektor Straßer weiter: „Im Namen der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kassel bedanke ich mich bei allen Mitwirkenden des Impfzentrums Kassel für die schnelle Umsetzung der eröffneten Impfmöglichkeit und die hervorragende Organisation. Dadurch wurde den Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr jetzt die Anerkennung zu Teil, die die Kameradinnen und Kameraden vorher durch die Landesregierung vermisst haben.“

Berufsfeuerwehr und Rettungsdienste mit vollem Impfschutz

Die Einsatzkräfte der Kasseler Berufsfeuerwehr und der Rettungsdienste haben bereits ihren vollständigen Impfschutz – also Erst- und Zweitimpfung - erlangt. Oberbürgermeister Geselle: „Diejenigen, die im Einsatz vor Ort den ersten Kontakt zu potentiell Infizierten haben oder gemeinsam in den Einsatz fahren, um Menschen zu helfen, müssen geschützt sein vor dem Virus.“