Ab 2. August: Impfen ohne Termin möglich

Das Impfzentrum Kassel in der Großsporthalle am Auepark bietet ab Montag, 2. August, Erstimpfungen gegen das Coronavirus ohne Registrierungs- und Terminierungsverfahren an. Auch das Wohnortprinzip gilt dann nicht mehr.

Möglich macht dies ein neuer Einsatzbefehl des Landes Hessen für die Impfzentren. „Es gab lange Zeit nicht ausreichend Impfstoff für alle Menschen. Das hat sich nun erfreulicherweise geändert“, erklärte Oberbürgermeister Christian Geselle. „Ohne Termin und ganz unbürokratisch kann sich nun jede und jeder im Kasseler Impfzentrum impfen lassen. Nutzen Sie diese Möglichkeit, denn nur durch eine Impfung schützen Sie sich selbst und andere Personen.“

Das Impfzentrum Kassel bleibt dafür weiterhin sieben Tage die Woche - von Montag bis Sonntag jeweils von 9 bis 17 Uhr - geöffnet. Kostenfreie Parkplätze befinden sich direkt vor dem Impfzentrum am Auestadion ebenso wie Haltestellen des ÖPNV.

Impfen lassen können sich auch Menschen, die nicht in Kassel wohnen. Es gilt dann: alle Hessinnen und Hessen können ein hessisches Impfzentrum ihrer Wahl besuchen, um sich gegen das Corona-Virus mit einer Impfung zu schützen. Das Wohnortprinzip ist aufgehoben. Die Zweitimpfung erfolgt ebenfalls in dem jeweils gewählten Impfzentrum.

Die Ständige Impfkommission STIKO empfiehlt seit dem 16. August 2021 eine Impfung für Kinder von 12 bis 17 Jahren. Eine Impfung ist ohne Termin im Impfzentrum Kassel möglich. Die Impfberatung erfolgt vor Ort.

Die Impfwilligen müssen nur ein Ausweisdokument wie etwa den Personalausweis oder die Krankenkassenkarte und, falls vorhanden, den Impfausweis vorlegen. Als Impfstoffe im Impfzentrum Kassel stehen die mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna zur Verfügung.

Bereits vereinbarte Termine behalten ihre Gültigkeit. Stornierungen oder aber Terminverschiebungen sind telefonisch direkt im Impfzentrum Kassel unter 0561 7879191 möglich.

Das Land Hessen hat zudem bekanntgegeben, dass alle Impfzentren in Hessen zum 30. September den Regelbetrieb einstellen sollen. Danach übernehmen Arztpraxen sowie Betriebsärztinnen und -ärzte die Aufgabe der Schutzimpfungen.