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Stadt gibt mobile Endgeräte an Schülerinnen und Schüler aus

Das Amt für Schule und Bildung der Stadt Kassel hat ab dem 24. August damit begonnen, die ersten von zunächst 3300 mobilen digitalen Endgeräte an Schülerinnen und Schüler, die aus dem Sofortausstattungsprogramm des Bundes finanziert werden, zu verleihen.

99 Laptops für die Elisabeth-Knipping-Schule: (vorne v.l.n.r.) Ulrike Gote (Stadträtin), Klaudia Bergmann (Schulleiterin der Elisabeth-Knipping-Schule), (hinten v.l.n.r.) Ronja Plümacher (Schülervertetung), Kai Schaub (Leiter IT-Support Elisabeth-Knipping-Schule), Philipp Imhof (Staatliches Schulamt), Marvin Bauer (Schul-IT, Stadt Kassel).

"Damit soll es Schülerinnen und Schüler, die in ihrer häuslichen Situation nicht auf technische Geräte wie Laptop oder Tablet zurückgreifen können, ermöglicht werden, in Ergänzung zum Präsenzunterricht in den Schulen auch zu Hause digital gestützt zu lernen", freut sich Bildungsdezernentin Ulrike Gote. "Die Geräte alleine lösen zwar noch nicht alle Herausforderungen der Digitalisierung, aber sie sind ein notwendiger Baustein zu mehr Bildungsgerechtigkeit."

Am Dienstag hat Stadträtin Gote beispielhaft für die vielen Geräte, die derzeit ausgeliefert werden, 99 Laptops an die Schulleitung der Elisabeth-Knipping-Schule übergeben. Die Schulleitung entscheidet dann, welche Schülerinnen und Schüler einen entsprechenden Bedarf haben. Dazu Schulleiterin Klaudia Bergmann: "Die Bereitstellung von mobilen Endgeräten für Schülerinnen und Schüler ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit in der beruflichen Bildung. Die letzten Monate haben gezeigt, wie dringend einige Lernende auch bei der Ausstattung mit elektronischen Lernmitteln Unterstützung benötigen. Ich freue mich über die Bereitstellung der Notebooks, dass diese umgehend an die Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-Knipping-Schule weitergegeben werden können und so das außerunterrichtliche Lernen unterstützt sowie die Medienbildungskompetenzen gefördert werden."

Auf Grund der weltweiten COVID-19 Pandemie konnte der Präsenzunterricht in den Schulen für die Kasseler Schülerinnen und Schüler nur eingeschränkt stattfinden. Digital unterstütztes Lernen und "Homeschooling" bestimmten den Alltag von Schülerinnen und Schülern. Auch wenn derzeit der Präsenzunterricht wieder eher den Schulalltag bestimmt, sollen aufgrund der pandemiebedingten Ausnahmesituation Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit möglichst alle Schülerinnen und Schüler am Unterricht teilnehmen können. Die Endgeräte können in die zu schaffende Infrastruktur des DigitalPakts eingebunden und auch im Präsenzunterricht eingesetzt werden.

Die Stadt Kassel soll nach dem Gesetz über ein Corona-Kommunalpaket und zur Änderung des Gesetzes zur Förderung der digitalen kommunalen Bildungsinfrastruktur an hessischen Schulen (Corona-Kommunalpaket-Gesetz) insgesamt 2.457.521 Euro für die zweckgebundene Beschaffung von mobilen digitalen Endgeräten für Schülerinnen und Schüler bekommen. Die Summe setzt sich aus 1.829.241 Euro aus dem 500 Mio. Bundesprogramm für mobile Endgeräte, 425.031 Euro Zuschuss des Landes Hessen und einem Eigenanteil der Stadt Kassel in Höhe von 203.249 Euro zusammen.

In einem ersten Schritt wurden aus diesen Mitteln schulgebundene mobile Endgeräte (Laptops und Tablets samt Zubehör) im Auftragswert in Höhe von 1.707.888,00 Euro beschafft. Das Team des Sachgebietes IT an Kasseler Schulen und Medienzentrum hat die Geräte, die jetzt über die Schulen verteilt werden sollen, in den letzten Wochen konfiguriert. Eine weitere Beschaffung von digitalen Endgeräten in Höhe von 749.633 Euro ist für aktuell nicht gedeckte Bedarfe vorgesehen.

Neben der Bereitstellung von mobilen Endgeräten aus dem Sofortausstattungsprogramm des Bundes hat das Sachgebiet IT in Kasseler Schulen und Medienzentrum als Reaktion auf die Schulschließungen im Zuge der Corona-Pandemie eine sog. Schulträgerlizenz für die Lern-App "Anton" für ein Jahr beschafft (siehe https://anton.app/de/). Dieses Angebot wird insbesondere von den Grundschulen mit derzeit aktuell 12.000 Kasseler Schülerinnen und Schüler, Lehrkräften und Eltern verwendet. Darüber hinaus wurde der Edupool des Medienzentrum Kassel mit der Möglichkeit erweitert, datenschutzfreundliche Videokonferenzen über "Jitsi" abhalten zu können.

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