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„Afrodeutsche und Schwarze Menschen in Deutschland“

Seit vielen Jahrhunderten leben Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland. Während sie in der offiziellen Geschichtsschreibung aber kaum auftauchen, dominieren in öffentlichen Diskursen häufig stereotype Klischees.

Die Ausstellung „Homestory Deutschland – Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart“ zeichnet die Lebenswege von 27 schwarzen deutschen Persönlichkeiten aus drei Jahrhunderten nach. Sie ist von Montag, 5. Oktober, bis Freitag, 30. Oktober, in der Seitenhalle im Kasseler Rathaus zu sehen.

Gezeigt werden sowohl Personen des öffentlichen Lebens als auch Frauen und Männer „von nebenan“. Ihre Perspektiven, Beiträge und Verdienste erfahren eine besondere Würdigung. Die bekannte Wanderausstellung der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, ISD Bund e.V., ist unter dem Titel „Afrodeutsche und Schwarze Menschen in Deutschland“ gemeinsam mit der Ausstellung „Self-Profiling“ des Kasseler Künstlers Zaki Al-Maboren aufgebaut. Er zeigt in seinem aktuellen Werk Spiegelporträts schwarzer Menschen, die Gewalttaten zum Opfer fielen.

Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr. Organisiert wird die Ausstellung, die unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Christian Geselle steht, von der Kasseler Initiative „Side by Side – Afrodeutsche und Schwarze Menschen Nordhessen“. 

 

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