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Radfahrstreifen auf der Druseltalstraße fertig

Die Druseltalstraße hat im Abschnitt vom Hasselweg bis zur Baunsbergstraße ein neues Gesicht bekommen. Radfahrstreifen wurden in beiden Richtungen am Fahrbahnrand integriert und führen somit den im vorigen Jahr fertig gestellten Abschnitt von Bertha-von-Suttner-Straße und Hasselweg kontinuierlich fort.

Stadtrat Dirk Stochla freut sich: "Es ist schön zu sehen, wie das Angebot für den Radverkehr auch auf Hauptverkehrsstraßen weiter wächst und dadurch die Achse Bad Wilhelmshöhe – Wehlheiden – Innenstadt in einem weiteren Segment gestärkt wird."  

Dabei konnte der Eingriff in den grünen Seitenraum bis auf einen kleinen Bereich vor der Einmündung Baunsbergstraße vermieden werden. Die zusätzlichen Flächen für die jeweils 2 Meter breiten Radfahrstreifen konnten aus der überbreiten Fahrbahn gewonnen werden. Trotzdem verbleiben für den zweistreifigen Kfz-Verkehr auf beiden Seiten ausreichende Fahrstreifenbreiten von 3,50 Meter (rechts) und 3,0 Meter (links). 

Die Neuaufteilung war möglich, weil auf dem 1,3 Kilometer langen Streckenabschnitt die breiten Rinnenplatten ausgebaut und die Fahrbahndecke saniert wurde. "Mit dieser Maßnahme orientieren wir uns auch an dem Ziel aus dem Radverkehrskonzept, den Radverkehr an vierstreifigen Hauptverkehrsstraßen zu integrieren," sagt Radverkehrsbeauftragte Anne Grimm. 

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Aufmerksamkeit wurden im gesamten Streckenabschnitt die Radfurten in den Einmündungsbereichen rot eingefärbt und mit Radpiktogrammen versehen. In stadteinwärtiger Richtung können Radfahrende zu Beginn und am Ende des Abschnittes die freigegebenen Busfahrstreifen nutzen, die an die neuen Radfahrstreifen anschließen. 

Um dem Radverkehr auch im Knotenpunktbereich Baunsbergstraße in stadtauswärtiger Richtung eine durchgängige Führung zu geben, musste in einem kurzen, schmalen Abschnitt der fehlende Raum aus dem angrenzenden Grünstreifen mit einbezogen werden. Von hier aus werden Radfahrende sicher über den Knotenpunkt geführt und haben dazu die Möglichkeit, über eine neu angelegte Radtasche indirekt nach links in die Heinrich-Schütz-Allee abzubiegen. Diese momentan im Kreuzungsbereich noch fehlende Markierung wird im Laufe der Herbstferien ergänzt. 

Stadtrat Stochla erläutert, dass "die Weiterführung der Radfahrstreifen zukünftig bis zum Anschluss an die Konrad-Adenauer-Straße ebenfalls Bestandteil des Maßnahmenkonzeptes für den Radverkehr ist". Die Planungen hierfür haben bereits begonnen.

Die Baukosten des jetzt fertig gestellten Abschnittes belaufen sich auf etwa eine Million Euro und werden zum Teil über das Land Hessen mitfinanziert.

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