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Zaunfiguren für Pferdemarktquartier

Im Rahmen des Projekts Soziale Stadt Wesertor fand im Sommer 2019 eine umfangreiche Kinder- und Jugendbeteiligung für das Pferdemarktquartier statt. Hieraus erwuchs der Wunsch der Kinder, etwas gegen die Müllproblematik im Quartier zu unternehmen.

Ihre Idee: Mit Zaunfiguren -selbst gemalten Bildern auf Holzplatten- auf das Thema Müll aufmerksam zu machen. 

Das Spielmobil Rote Rübe lud deshalb im Auftrag der Stadt und in Zusammenarbeit mit der Schule Am Wall zu Mal-Mitmachaktionen ein. Sie fanden zwischen Juni und September statt. Zum Start beschäftigte sich eine Gruppe mit fünf Kindern zunächst mit Zaunfiguren zum Thema Sauberkeit am Beispiel des so genannten Picknickplatzes (Ecke Mosenthalstraße/Bremer Straße). 

Um den Hygienevorschriften und Abstandregelungen Rechnung zu tragen, erstreckten sich die Mitmachaktionen über mehrere Tage. Unter freiem Himmel wurden die Malstationen in ausreichendem Abstand voneinander aufgebaut und jedes Kind bekam eigenes Material wie Pinsel und Farben. 

Bei diesen Malaktionen entstanden zwölf Zaunfiguren sowie drei ausrangierte Fahrräder, die fahruntauglich umgebaut und als mobile Plakatwände umfunktioniert wurden. Alle bunten Schilder und Fahrräder sollen im Frühjahr 2021 im öffentlichen Raum des Quartiers aufgehängt bzw. aufgestellt werden. Aufgrund der aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen musste die für November geplante Einweihung verschoben werden. Wer nicht so lange warten möchte: Im Schaufenster des Büros der Roten Rübe in der Bremer Straße können die Zaunfiguren schon jetzt bestaunt werden. 

Hintergrund: Sozialer Zusammenhalt Wesertor Der Stadtteil Wesertor befindet sich seit dem Jahr 2007 in der Städtebauförderung. Ab dem Jahr 2018 wurde das Programmgebiet um das Pferdemarktquartier erweitert und umfasst seitdem eine Fläche von ca. 116 ha. Das Bund-Länder-Programm "Sozialer Zusammenhalt - Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten" (bis Dezember 2019 Soziale Stadt bekannt) widmet sich der räumlichen Aufwertung und Verbesserung der lokalen Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen vorwiegend durch bauliche-investive Maßnahmen. Hierbei steht die Beteiligung der Bewohnerschaft im Mittelpunkt bei der jeweiligen Projektentwicklung, sodass passgenaue Räume für die späteren Nutzergruppen entstehen können.

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