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Schulen, Kitas: Trotz Corona Essen für Kinder

Seit dem 6. Mai bekommen Kinder an den Kasseler Schulen und Kitas mit den größten Fallzahlen das Mittagessen einzeln verpackt zur Abholung bereitgestellt

Aus der Hand von Rosa Neuberger, Mitarbeiterin des Mensa der Valentin-Traudt-Schule, nimmt eine Schülerin ihr Essen entgegen. Mittagsverpflegung an der Valentin-Traudt-Schule

Die Corona-Pandemie hat unser aller Leben mitunter folgenschwer durcheinandergewirbelt. Eine besondere Folge der Schließungen von Schulen, Horten und Kitas betrifft Kinder in finanziell benachteiligten Familien, denen bisher ein Mittagessen in den Einrichtungen zur Verfügung gestellt wurde.

 

„Wir haben als Stadt die Hinweise auf diese unglückliche Lage sehr ernst genommen und schnell reagiert. Seit dem 6. Mai bekommen Kinder an den Schulen und Kitas mit den größten Fallzahlen das Mittagessen einzeln verpackt zur Abholung bereitgestellt“, erläutern Bürgermeisterin Ilona Friedrich und Jugenddezernentin Ulrike Gote. „Wir sind froh, in dieser kurzen Frist auf den engagierten Einsatz aller beteiligten Einrichtungen und Caterer setzen zu können, die gemeinsam mit der Stadt die Hilfe für die Kinder als oberste Priorität angenommen und die vielen organisatorischen Hürden überwunden haben.“

 

Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Ilona Friedrich: „Diese pragmatische Hilfe wurde insbesondere auch durch eine Änderung der Regelungen des Bildungs- und Teilhabepakets ermöglicht, welche die Finanzierung des Mittagessens auch außerhalb der bisher üblichen Praxis sichert. Damit können wir denjenigen Familien, die ohnehin in schweren finanziellen Umständen leben, eine zusätzliche Hilfe zukommen lassen.“ Um schnell handeln zu können, hat die Stadt Kassel dieses Angebot zunächst an einzelnen Schul- und Kita-Standorten in Rothenditmold, Nord-Holland, Unterneustadt, Waldau und Oberzwehren begonnen. „Wir müssen nun im Blick behalten, ab wann es wieder ein geregeltes Mittagessen in den Einrichtungen geben wird und wie sich der Bedarf entwickelt“, so Stadträtin Ulrike Gote. Um sich einen Einblick in die Situation vor Ort zu verschaffen, besuchten und unterstützten Bürgermeisterin Friedrich und Stadträtin Gote die Essensausgabe an der Valentin-Traudt-Schule an diesem Dienstag.

 

„Unser Dank gilt den Einrichtungen und Caterern, die in kürzester Zeit die ohnehin hohen hygienischen Standards für die Essensausgabe an Kinder noch an die zusätzlichen Anforderungen des Infektionsschutzes angepasst haben und die nun benötigte Einzelverpackung organisieren konnten. Der Dank gilt aber auch den städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die einen komplizierten Organisationsvorgang der Vorbereitung, Kalkulation und Vergabe innerhalb weniger Tage gestemmt haben“, stellen die beiden Dezernentinnen abschließend fest.

Stellten im Rahmen eines Pressetermins die Mittagsverpflegung an der Valentin-Traudt-Schule vor (v.l.): Bürgermeisterin Ilona Friedrich, Schuldezernentin Ulrike Gote und Schulleiter Tobias Kröck.

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