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Nicht notwendige Operationen verschieben

Das Gesundheitsamt Region Kassel und der Rettungsdienst von Stadt und Landkreis Kassel bitten Patientinnen und Patienten, geplante Krankenhausaufenthalte wie beispielsweise operative Eingriffe in Rücksprache mit ihren Krankenhäusern zu verschieben.

So soll erreicht werden, dass die Kapazität in den Krankenhäusern vorrangig schwer akut erkrankten Menschen zu Gute kommt. 

"Durch die Corona-Pandemie ist die Situation in den Krankenhäusern in und um Kassel derzeit besonders angespannt, sodass jede denkbare Entlastung weiterhelfen kann", sagt Dr. Karin Müller, Leiterin des Gesundheitsamtes Region Kassel. Jede nicht notwendige Operation und jeder nicht notwendige Krankenhausaufenthalt, die auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden können, setzen Ressourcen frei, die derzeit dringend gebraucht würden. 

Dr. Müller bittet zudem um Verständnis für die Besuchsverbote in Krankenhäusern. Besuchsverbote seien ein wichtiger Baustein, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und Patienten und Personal vor einer Ansteckung zu schützen: "Die Frauen und Männer, die in den Krankenhäusern und im Rettungsdienst eine tolle Arbeit machen, sollen wissen, dass wir an sie denken, dass wir ihren Dienst wertschätzen und dass wir alles dafür tun, damit sie in dieser Krise bestmöglich unterstützt werden."

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