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Sicherheitsbefragung Kompass: Bürgerbefragung vor Abschluss

Wie sicher fühlen sich die Bürgerinnen und Bürger in Kassel? Diese Frage steht im Zentrum einer repräsentativen Bürgerbefragung der Justus-Liebig-Universität Gießen, die aktuell im Rahmen der Sicherheitsinitiative KOMPASS stattfindet.

Im November 2019 waren über 10.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger in der gesamten Stadt Kassel angeschrieben und nach ihrem Sicherheitsempfinden befragt worden. Antworten sind noch bis Freitag, 21. Februar, möglich über einen Internet-Link, über den der Fragenkatalog direkt online ausgefüllt werden kann. Wer den Fragebogen lieber schriftlich ausfüllen möchte, kann diesen kostenlos per Rückantwortkarte anfordern. Diese Antwortmöglichkeiten sind in dem Anschreiben auch näher erläutert. 

„Durch die Teilnahme an dem Programm KOMPASS verspricht sich die Stadt Kassel wichtige Erkenntnisse über das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger vor Ort in ihren Stadtteilen. Die Bürgerbefragung ist dazu ein wichtiges Instrument“, erläutern Oberbürgermeister Christian Geselle und Ordnungs- und Sicherheitsdezernent Dirk Stochla. „Je mehr Bürgerinnen und Bürger sich an dieser Befragung beteiligen, umso aussagekräftiger sind die Daten und Erkenntnisse.“

Justus-Liebig-Universität Gießen erhebt Daten

Erhoben und ausgewertet werden die Daten vom Lehrstuhl von Prof. Dr. Britta Bannenberg, Professur für Kriminologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sie begleitet das Sicherheitsprogramm KOMPASS des Landes Hessen wissenschaftlich. 

Die ersten Ergebnisse wird Prof. Dr. Bannenberg am Dienstag, 28. April 2020, um 12 Uhr in einem öffentlich zugänglichen Vortrag im Rahmen des Deutschen Präventionstages im Kongress Palais Kassel vorstellen. Sie werden sich nicht allein auf die Stadt insgesamt, sondern auch auf einzelne Stadtteile beziehen. 

Zum Auftakt von KOMPASS haben Vertreter von Stadt Kassel und Polizeipräsidium Nordhessen in vier Regionalkonferenzen Mitte Oktober und Anfang November 2019 mit Bürgerinnen und Bürgern über das Thema Sicherheit gesprochen. Darauf aufbauend werden unter Einbeziehung der Ergebnisse der Bürgerbefragung passgenaue Präventionsmaßnahmen im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet, die in ein Sicherheitskonzept einfließen. 

Die Sicherheitsinitiative KOMPASS

(KOMunalProgrAmmSicherheitsSiegel) ist ein Angebot des Hessischen Innenministeriums an die Städte und Gemeinden. Das Programm KOMPASS wurde in 2017 in vier hessischen Modellkommunen gestartet und Mitte 2018 landesweit eingeführt. Ziel von KOMPASS ist es, die Sicherheitsarchitektur in den hessischen Kommunen individuell anzupassen und weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Nordhessen und den Bürgerinnen und Bürgern wird die Stadt Kassel die spezifischen Kasseler Sicherheitsbedürfnisse erheben. Hierzu startete im November 2019 auch eine Bürgerbefragung. Die Stadt Kassel ist die 54. Kommune, die am Sicherheitsprogramm KOMPASS teilnimmt. 

Mehr zum Thema unter: www.kassel.de/sicherheit und www.kassel.de/kompass

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