Inhalt anspringen

Feuerwehr Kassel: Wetterdienst kündigt kräftigen Sturm an

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigt für kommenden Sonntag, 9. Februar, einen kräftigen Sturm an, der von Nordwesten nach Deutschland zieht.

Auf den Bergen bringe dieser Sturm Orkanböen, im Binnenland seien schwere bis orkanartige Windböen möglich. Auch am Montag kann es laut DWD von Nordwesten nach Südosten verbreitet schwere Sturmböen, eventuell auch orkanartige Böen geben.

Die Feuerwehr Kassel rät daher: Verfolgen Sie die Wetterentwicklung. Informieren Sie sich in den Radio- und Fernsehnachrichten, auf der Internetseite des Deutschen Wetterdienstes (www.dwd.de) oder nutzen Sie die Warnwetter-App des DWD.

So können Sie sich auf einen Sturm vorbereiten und Schäden vermeiden:

  • Parken Sie Ihr Fahrzeug geschützt, falls möglich in der Garage oder Tiefgarage und nicht unter Bäumen.
  • Sichern Sie lose Gegenstände (Mülltonnen, Gartenmöbel, usw.) rund um Ihr Haus, im Garten und auf dem Balkon.
  • Halten Sie Wasserabläufe rund um Ihr Haus frei von Laub und Blüten.

So verhalten Sie sich richtig bei Sturm und Orkan:

  • Halten Sie sich während des Sturms in einem Gebäude auf. Schließen Sie Fenster und Türen. Denken Sie auch an die Dachfenster und -luken. Meiden Sie während des Sturms Räume unmittelbar unter dem Dach.
  • Niemals bei Sturm in Waldgebiete gehen oder fahren.
  • Rechnen Sie auch in der Stadt mit umherfliegenden Gegenständen, abstürzenden Dachziegeln oder Ästen.
  • Vermeiden Sie generell nach Möglichkeit unnötige Autofahrten.
  • Halten Sie Abstand zu Baugerüsten, Werbetafeln und Hochspannungsleitungen u. ä.
  • Verzichten Sie darauf, Sturmschäden (wie lose Dachziegel) während des Unwetters zu beseitigen.
  • Bitte informieren Sie auch Ihre Nachbarn und in der deutschen Sprache nicht sichere Menschen in ihrem Umfeld.

Feuerwehr Kassel ist auf Unwetter-Lagen vorbereitet

Die Feuerwehr Kassel ist grundsätzlich gut auf Unwetterlagen vorbereitet und trifft jeweils anlassbezogen weitergehende personelle und organisatorische Vorsorge. Bei Unwetterlagen gibt es meist eine höhere Anzahl von Einsätzen. Diese werden von der Feuerwehr streng nach Priorität abgearbeitet.

Erfahrungen aus früheren Unwetterlagen zeigen, dass viele Anrufe in der Leitstelle der Feuerwehr keine unmittelbare Gefahr beinhalteten. So bezogen sich viele Anrufe zum Beispiel auf umgefallene Bäume auf Privatgrundstücken oder in Wohn- oder Nebenstraßen. Dadurch wurden die Notrufleitungen für wichtige Ereignisse und Notfallmeldungen teilweise blockiert und Einsatzkräfte gebunden. Es ist in diesem Zusammenhang wichtig, dass der Notruf bei Unwetterlagen nur für Notfälle und Hilfeersuchen genutzt wird, in denen eine akute Gefahr besteht.

Überlegen Sie bitte deshalb unbedingt vor dem Wählen des Notrufes:

Ist die Anforderung der Feuerwehr und deren Eingreifen in diesem Moment, also während des Sturmes, wirklich notwendig?

Können Sie abgerissene Äste (nach dem Unwetter) vielleicht selbst gefahrlos von der Straße ziehen?

Reinigungsarbeiten von kleinem Geäst sind nicht Aufgabe der Feuerwehr!

Umgestürzte Bäume werden von der Feuerwehr nur dann entfernt, wenn eine unmittelbare Gefährdung für Verkehr, Sachwerte oder Personen besteht - zum Beispiel, wenn die Bäume auf Straßen oder Häuser gestürzt sind, oder zu stürzen drohen. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Feuerwehr in der Regel nicht eingreift, wenn Bäume auf Privatgrundstücken umgestürzt sind - es sei denn es liegt eine Gefährdungslage vor.

Ist dies der Fall, wählen Sie bitte den Notruf 112!

Bitte beachten Sie, dass umgestürzte Bäume verspannt sein können -beseitigen Sie umgestürzte Bäume auf Ihrem Grundstück nicht selbst, sondern beauftragen Sie einen Fachbetrieb.

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet.

Mehr Infos ...