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Stadt Kassel setzt bei „Kassel radelt“ auf mobile Fahrradständer

Wenn am 22. September zwischen 10 und 16 Uhr unter dem Motto „Kassel radelt“ Radfahrerinnen und Radfahrer auf den rund 30 für den Kfz-Verkehr gesperrten Straßenkilometern unterwegs sind, werden an den Rastpunkten und beim Fest am Hiroshima-Ufer auch Abstellmöglichkeiten für die Fahrräder benötigt.

Gemeinsam mit der Firma Radrast stellt die Stadt Kassel an allen offiziellen Raststationen mobile Fahrradständer auf. Das Unternehmen Evergreen baut für das Fest am Hiroshima-Ufer einen Fahrrad-Parkplatz für mehr als 1.000 Räder auf der Hessenkampfbahn auf. „Damit wollen wir nicht nur am Veranstaltungstag von ,Kassel radelt‘ dafür sorgen, dass die Teilnehmer ihr Rad mit gutem Gefühl abstellen können“, sagt Oberbürgermeister Christian Geselle. „Wir möchten auch ins Bewusstsein rufen, dass durch solche Angebote bei Großveranstaltungen eine klimaneutrale Anreise ermöglicht werden kann.“

Am Startpunkt auf dem Auestadion-Vorplatz werden am 22. September rund 100 zusätzliche Fahrrad-Parkplätze vorgehalten. „Ich freue mich, dass wir unseren Besucherinnen und Besuchern auf der einen Seite eine diebstahl- und kippsichere Abstellmöglichkeit anbieten können und auf der anderen Seite dafür sorgen, dass Geh- und Rettungswege besser freigehalten werden“, so Verkehrs- und Ordnungsdezernent Dirk Stochla.

Oberbürgermeister Christian Geselle und Verkehrsdezernent Dirk Stochla werden um 10 Uhr den Startschuss für „Kassel radelt“ geben. Zuvor bietet die HNA ab 9.30 Uhr als Aufwärmprogramm für den Radtag ein Spezial ihrer Fitness-Aktion „06dreissig“ an. „Es lohnt sich also, am Sonntagmorgen früh aufzustehen und gemeinsam auf die Strecke zu gehen“, sagt Geselle. Die Eishockeyjugend Kassel wird ein Frühstücksangebot bereithalten und baut eine Station auf, bei der man auf ein Eishockeytor schießen kann.

Auch an den Rastpunkten Sudhaus, Sandershaus, Friedrich-Ebert-Straße (Annaplatz und Simply Toast), am Spielverein 06 sowie am Landhaus Meister werden zusätzliche mobile Fahrradständer aufgebaut. „Mit unserem mobilen Radparksystem können wir vorerst 200 mobile Radparkplätze flexibel für Großveranstaltungen zur Verfügung stellen“, erklärt Karl Börries, Geschäftsführer der Kasseler Firma Radrast das neue System. „Kunden können Abstellmöglichkeiten für ihre Veranstaltung bei uns anmieten. Bereits zum kommenden Frühjahr werden wir den Bestand auf 500 Radparkplätze erweitern. Im Preis enthalten sind der Transport und der Auf- und Abbau.“

Fahrrad-Parkplatz auf der Hessenkampfbahn
Bestandteil von „Kassel radelt“ ist auch das Fest am Hiroshima-Ufer mit regionalen Catering-Angeboten und Bühnenprogramm. Über die Straße „An der Karlsaue“ können die Besucherinnen und Besucher zur Hessenkampfbahn fahren und auf dem dort eingerichteten Fahrradparkplatz ihr Rad abstellen. Mit sogenannten Mannesmann-Gittern sorgt die Firma Evergreen hier für geordnete Parkmöglichkeiten. „Mit unserem Angebot schaffen wir Platz für mehr als 1000 Fahrräder“, sagt Christian Rode von Evergreen. Zusätzlich kann der Handlauf rund um den Sportplatz genutzt werden, um weitere Fahrräder anzuschließen.  Über den Ausgang am Auedamm erreichen Besucher das Festgelände am Hiroshima-Ufer. Ein Sicherheitsdienst wird den Parkplatz in der Zeit von 11 bis 19 Uhr im Auge behalten.

„Wir freuen uns, dass ,Kassel radelt‘ so breit getragen wird“, sagt Oberbürgermeister Geselle. „Viele Partner haben uns ihre Unterstützung angeboten und bereichern den Radtag mit ihrem Angebot.“

Den genauen Streckenverlauf von „Kassel radelt“ mit allen Rastpunkten zeigen Faltpläne, die ab sofort im Eingangsbereich des Kasseler Rathauses abgeholt werden können. Digital ist der Taschenplan unter www.kassel.de/kasselradelt verfügbar.

Hintergrund: „Kassel radelt“ am Sonntag, 22. September
Zum ersten Mal werden die Straßen in Teilen des Kasseler Stadtgebiets tagsüber den Radfahrern gehören. „Kassel radelt“ lautet das Motto, wenn am Sonntag, 22. September 2019, zwischen 10 und 16 Uhr rund 30 Straßenkilometer für den Kfz-Verkehr gesperrt werden. Von 11 bis 19 Uhr findet rund um das Hiroshima-Ufer am Auedamm ein buntes Familienfest mit einem vielfältigen Programm statt.

„Ich freue mich über das Engagement der vielen Menschen, die mehr Radverkehr in Kassel fordern und fördern wollen“, sagt Oberbürgermeister Christian Geselle. „Auch um diesen beherzten Einsatz zu würdigen, wollen wir erstmals einen Fahrrad-Tag anbieten. Zugleich zeigt „Kassel radelt“ unsere Entschlossenheit, die Mobilitätswende in unserer Stadt aktiv gestalten zu wollen. Der Radverkehr wird künftig eine Rolle hierbei spielen. Was für unseren Marathon und das Altstadtfest gilt, soll an diesem Tag auch für den Radverkehr in unserer Stadt gelten: Kaum Kraftfahrzeuge, dafür viele Fahrräder auf der Straße.“

Mehr Informationen unter www.kassel.de/kasselradelt.

Karl Börries (Radrast) präsentiert die mobilen Fahrradständer, die in großer Zahl bei Kassel radelt am 22. September eingesetzt werden.
Mobilen Fahrradständer

Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Claas Michaelis

Stadt Kassel
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