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Schutz vor Diebstahl: Bei „Kassel radelt“ das Fahrrad codieren lassen

Einen Service als Schutz vor Fahrrad-Diebstahl bietet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Kassel beim Aktionstag "Kassel radelt" am Sonntag, 22. September 2019. Von 11 bis 16 Uhr können Interessierte am Hiroshima-Ufer ihr Fahrrad nach vorheriger Anmeldung codieren lassen.

Die Codierung ist ein Eigentumsnachweis, um Fahrraddiebe abzuschrecken und gestohlene Fahrräder leichter wieder aufspüren zu können. In der Praxis hat sich diese Methode bewährt und wird auch von der Polizei empfohlen. Bei "Kassel radelt" ist die Codierung für die angemeldeten Besucher kostenlos – sonst kostet der Service für Nicht-Mitglieder des ADFC 15 Euro.

Herkunft codierter Fahrräder lässt sich gut nachverfolgen "Die Herkunft codierter Fahrräder kann von den Behörden gut nachverfolgt werden. So sind sie besser vor Diebstahl geschützt", erklärt Jürgen Vöckel, zweiter Vorsitzende des ADFC Kassel. "Deshalb bietet der ADFC Kassel jedes Jahr mindestens sechs Fahrradcodierungen an. Dazu kommen zusätzliche Aktionen zu besonderen Anlässen wie bei ,Kassel radelt‘."

Die Fahrradcodierung ist eine von der Polizei entwickelte Methode. Dabei wird mit einer Graviermaschine auf dem Rahmen des Fahrrads ein 16-stelliger, personenbezogener Code aufgebracht. Alternativ kann auch ein spezieller Aufkleber verwendet werden.

Die Identifikationszeichen setzen sich aus individuellen Ziffern und Buchstabenkombinationen zusammen. Hierbei werden Autokennzeichen, Gemeindecode, die eigene Straße, die Hausnummer, Eigentümer-Initialen und Jahreszahl der Codierung in den Code integriert. Damit wird es Fahrraddieben erschwert, die codierten Fahrräder über Flohmärkte und im Internet weiterzuverkaufen. Zudem können die Behörden gestohlene Fahrräder leichter an ihre Besitzer zurückvermitteln.

Zur Vorbereitung weitere Informationen auf www.fahrradcodierung-kassel.de Wer bei der Fahrradcodierung mitmachen will, erhält weitere Informationen auf der Internetseite www.fahrradcodierung-kassel.de. Dort können feste Uhrzeiten für Samstag, 22. September, gebucht werden, Teilnehmer können einen Code für ihr Fahrrad generieren und einen Codeauftrag ausfüllen, der für die Fahrrad-Codierung selbst notwendig ist. Den generierten Code und den Codeauftrag müssen Teilnehmer am Tag der Fahrradcodierung ebenso dabei haben wie Personalausweis oder Reisepass und den Beleg für den Kauf des Fahrrads.

Hintergrund: "Kassel radelt" am Sonntag, 22. September Zum ersten Mal werden die Straßen in Teilen des Kasseler Stadtgebiets tagsüber den Radfahrern gehören. "Kassel radelt" lautet das Motto, wenn am Sonntag, 22. September 2019, zwischen 10 und 16 Uhr rund 30 Straßenkilometer für den Kfz-Verkehr gesperrt werden. Von 11 bis 19 Uhr findet rund um das Hiroshima-Ufer am Auedamm ein buntes Familienfest mit einem vielfältigen Programm statt.

"Ich freue mich über das Engagement der vielen Menschen, die mehr Radverkehr in Kassel fordern und fördern wollen", sagt Oberbürgermeister Christian Geselle. "Auch um diesen beherzten Einsatz zu würdigen, wollen wir erstmals einen Fahrrad-Tag anbieten. Zugleich zeigt "Kassel radelt" unsere Entschlossenheit, die Mobilitätswende in unserer Stadt aktiv gestalten zu wollen. Der Radverkehr wird künftig eine Rolle hierbei spielen. Was für unseren Marathon und das Altstadtfest gilt, soll an diesem Tag auch für den Radverkehr in unserer Stadt gelten: Kaum Kraftfahrzeuge, dafür viele Fahrräder auf der Straße."

Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Claas Michaelis

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