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Neue Landesförderung ist Rückenwind für den Wohnungsbau in Kassel

Als Rückenwind für den Wohnungsbau in Kassel hat Stadtbaurat Christof Nolda die verbesserte Förderung des Landes Hessen im Rahmen des Hessen-Darlehens bezeichnet. Die Landesregierung unterstützt Häuslebauer unter anderem mit kleinem oder mittlerem Einkommen mit besonders zinsgünstigen Darlehen.

Die Landesregierung unterstützt Häuslebauer unter anderem mit kleinem oder mittlerem Einkommen mit besonders zinsgünstigen Darlehen.

Die liegen bei 0,8 Prozent bis 125.000 Euro. Zudem gibt es eine verdoppelte Zinsbindungsfrist von 20 Jahren. Nolda: "Damit wird es Familien und Alleinstehenden aus der Mitte der Gesellschaft sehr viel leichter gemacht, in die eigenen vier Wände zu ziehen."

In Kassel bestehe unbestreitbar ein erheblicher Bedarf für mehr Wohnungen. Dies gelte ganz besonders für Wohnungen, die für Menschen mit geringem oder ohne eigenes Einkommen bezahlbar sind. Genauso wichtig sei, dass junge Familien nach dem Start ins Berufsleben und Menschen mit kleinem oder mittlerem Einkommen eine Chance zum Bau oder Kauf einer eigenen Wohnung oder eines Hauses haben. "Der Kauf oder der Neubau von Wohneigentum durch junge Familien ist die große Chance, die eigenverantwortliche Gestaltung des Wohnens mit einer interessanten Kapitalanlage im Sinne der Altersversorgung zu verbinden", so Nolda.

Positiv sieht Nolda auch die Neuauflage der Landesförderung von Wohnungen für Menschen mit Behinderungen. Das Land fördert Umbaumaßnahmen von selbstgenutztem Wohneigentum für Menschen mit Behinderungen mit einem Zuschuss von bis zu 25.000 Euro je Wohneinheit und maximal 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Zuschüsse bis maximal 6.000 Euro kann es beispielsweise für den Umbau von Bädern und Küchen sowie den Einbau von geeigneten Aufzügen geben. Einzelmaßnahmen wie das Entfernen nicht barrierefreier Stufen und Schwellen oder der Einbau von Rampen können mit bis zu 2.500 Euro gefördert werden.

Stadtbaurat Nolda weist darauf hin, dass insbesondere für Seniorinnen und Senioren die Herstellung eines barrierefreien Umfeldes häufig Voraussetzung ist, um in einer eigenen Wohnung bleiben zu können: "Die verbesserte Förderung durch das Land ist deshalb auch ein Beitrag, um die vorhandenen Wohnungen dauerhaft an die sich verändernden Bedarfe anpassen zu können."

Interessenten für das "Hessendarlehen" wie auch für barrierefreie Umbaumaßnahmen können sich beim Bauverwaltungsamt der Stadt Kassel unter den Rufnummern 0561-7876114 (Hessendarlehen) und 0561-7875259 (barrierefreier Umbau) informieren und beraten lassen. Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen stellt unter www.wibank.de gleichermaßen Informationen zur Verfügung.

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