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Ein Anlass zum Feiern: 40 Jahre Stadtmuseum Kassel

Auf 40 Jahre seines Bestehens kann das Stadtmuseum Kassel in diesem Jahr zurückblicken und will den Anlass mit Gästen gebührend feiern. Anlässlich des Jubiläums lädt das Museum am Freitagabend, 1. Februar, sowie am Samstag, 2., und Sonntag, 3. Februar, aller Bürgerinnen und Bürger zu einem „Wochenende der offenen Tür“ mit zahlreichen Veranstaltungen ein. Zu allen Angeboten sowie für den Besuch der Dauer- und Sonderausstellung ist der Eintritt an diesen Tagen frei.

Über „Die Welt der Stadt. Chancen und Aufgaben eines Stadtmuseums im 21. Jahrhundert“ spricht einführend Professor Dr. Klaus Siebenhaar (Freie Universität Berlin) am Freitag, 1. Februar, 18 Uhr, im Stadtmuseum.

Ein wenig offiziell wird es, wenn am Sonntag, 3. Februar, 10 Uhr, Kulturdezernentin Susanne Völker dem Stadtmuseum zu seinem Jubiläum gratuliert.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet drumherum ein buntes Programm für alle Generationen. Zeitzeugen der Kasseler Geschichte stehen für Gespräche bereit und kenntnisreiche Wegbegleiter des Stadtmuseums berichten über dessen Anfangsjahre. Zwischen 12 und 17 Uhr laden an beiden Tagen fröhliche Kinderaktionen mit Luftballonkünstlern, Kinderführungen und Schminken sowie Spielen auch ganz junge Gäste zum Entdecken und Mitmachen ein.

Berücksichtigt ist die Vielsprachigkeit der Menschen in Kassel mit Kurzführungen durch die Sonderausstellung „1918. Zwischen Niederlage und Neubeginn“ in Englisch, und in Französisch, Italienisch und Türkisch in der Dauerausstellung.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Verein Freunde des Stadtmuseums Kassel e. V. bietet jeweils ab mittags süße und deftige Leckereien an.

Ein vielfältiges Programm

Kurzführungen in der Dauerausstellung

Samstag, 2. Februar

11.00 Uhr: in französischer Sprache mit Claudia Panetta-Möller
12.00 Uhr: in italienischer Sprache mit Claudia Panetta-Möller
13.00 Uhr: mit Ewald Griesel
14.00 Uhr: mit Margret Baller
15.00 Uhr: mit Margret Baller
16.00 Uhr: „Von jungen Leuten für junge Leute“
mit Marie Aweh und Sonja Hanschke

Sonntag, 3. Februar 2019

11.00 Uhr: mit Julia Ronge
12.00 Uhr: mit Julia Ronge
13.00 Uhr: mit Dr. Christian Presche
14.00 Uhr: in türkischer Sprache mit Tess Ayalp
15.00 Uhr: mit Karl-Hermann Wegner
16.00 Uhr: mit Hans Eichel

Kurzführungen in der Sonderausstellung „1918. Zwischen Niederlage und Neubeginn“

Samstag, 2. Februar 2019

11.30 Uhr: in englischer Sprache mit Christina Reich
12.30 Uhr: mit Albert Walch
13.30 Uhr: mit Albert Walch
14.30 Uhr: Kinderführung mit Dr. Marlen Ley
15.30 Uhr: Kinderführung mit Daniel Luck

Sonntag, 3. Februar 2019

11.30 Uhr: mit PD. Dr. Kai Füldner
12.30 Uhr: mit den Freunden des Stadtmuseums e. V.
13.30 Uhr: mit den Freunden des Stadtmuseums e. V.
14.30 Uhr: mit Jürgen Mahlmann
15.30 Uhr: mit Jürgen Mahlmann 

Hintergrund

Das Stadtmuseum zeigt in seinen Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen Menschen, Dinge, Ereignisse; die schönsten und die dunkelsten Momente einer Stadt, die sich heute wirtschaftlich und kulturell im stetigen Aufwind befindet, die prachtvolle Zeiten erlebt hat, die im 2. Weltkrieg fast komplett zerstört wurde und diese Katastrophe und ihren Folgen dynamisch bewältigt hat.

2016 wurde das Haus nach mehrjährigen Renovierungen, um erhebliche Ausstellungsflächen erweitert, neu eröffnet. In der Dauerausstellung werden die oft harten Brüche in Kassels Geschichte und ihre lichten, tragischen und stolzen Momente nicht aus der Sicht der Herrschenden, sondern aus dem Blickwinkel von Bürgerinnen und Bürgern Kassels vorgestellt. Die Präsentation geht bewusst von authentischen, originalen Objekten aus, ergänzt diese aber behutsam mit modernen Methoden der Visualisierung.

Im Neubau, dem "Geschichtsturm", widmen sich Sonderausstellungen auf drei Etagen speziellen stadtgeschichtlichen Themen. Auf etwa 40 Prozent der Museumsfläche thematisieren sie markante Aspekte oder wichtige Jahrestage der Stadtgeschichte, aber auch übergreifenden Themen im sechs- bis neunmonatigen Rhythmus. Zurzeit ist dies die Sonderausstellung „1918. Zwischen Niederlage und Neubeginn“.

Zusätzlich zu den Ausstellungsräumen gibt es zahlreiche museumspädagogische Angebote sowie Führungen, gibt es die Kassel Werkstatt für die museumspädagogische Arbeit, eine Bibliothek für eigene Recherchen und einen Veranstaltungsraum.

Das Haus ist ein Ort der Begegnung und des Lernens für alle Generationen; es ist offen für die Altersgruppen, die in ihrer Stadt "viel mitgemacht haben"; es ist ein Ort für die Jüngeren, die jetzt und in Zukunft das Leben in Kassel gestalten werden.

Stadt Kassel
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