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Kulturzentrum Schlachthof – Umbau und Erweiterung sind abgeschlossen

Vollendet ist jetzt, was mit dem Spatenstich durch Oberbürgermeister Christian Geselle und Stadtbaurat Christof Nolda im August 2017 begonnen wurde.

Die Sanierung und die Erweiterung des Kulturzentrums Schlachthof e.V. zu einem zeitgemäßen Veranstaltungs- und Bildungszentrum ist abgeschlossen.

Das denkmalgeschützte Gebäude wurde energetisch saniert und erhielt eine komplett neue Haustechnik und größere Sanitärräume. Der Brandschutz wurde auf den neuesten Stand gebracht und ermöglicht künftig größere Veranstaltungen. Durch zwei Aufzüge, breitere Durchgänge und Behinderten-Toiletten wurde die Barrierefreiheit des Kulturzentrums insgesamt entscheidend verbessert. Auch die Büros der Verwaltung wurden auf einen neuen Stand gebracht.

Ein neuer Veranstaltungssaal im Anbau bietet jetzt Platz für 230 Personen und verfügt nun über eine moderne Veranstaltungstechnik und verbesserte Akustik. Eine gute Luftqualität gewährleistet zudem die neue Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Bühne erhielt einen separaten Künstlerzugang.

„Mit diesen Maßnahmen wurden die Voraussetzungen geschaffen, die hervorragende Arbeit des Kulturzentrums Schlachthof in den kommenden Jahren unter erheblich verbesserten Bedingungen fortzuführen“, sagte Stadtbaurat Nolda. So sei für öffentliche Einrichtungen Barrierefreiheit heute unabdingbar. Mit dem zusätzlichen neuen Veranstaltungsraum könne das Kulturzentrum zudem bei seinen Veranstaltungen mehr Gäste als bisher aufnehmen und damit dem großen Publikumsinteresse entsprechen.

„Die Planung wurde durch das Amt Hochbau und Gebäudebewirtschaftung erstellt, dabei war die flexible Nutzung ein wichtiger Aspekt“ sagt Hochbauamtsleiter Axel Jäger und freut sich, „dass es uns gelungen ist auch noch die Hebebühne im Projekt zu finanzieren.“

Diese Ansicht teilt Frau Knüppel: „Die Hebebühne ist quasi das Sahnehäubchen und für uns ein enormer Gewinn, mit ihr können wir schnell und unkompliziert, Bühnentechnik, Stühle, Veranstaltungs­gegenstände bis hin zum Flügel vom Keller in den Raum oder auf die Bühne transportieren.

Wir freuen uns und sind begeistert über den neuen alten Schlachthof. Die bauliche Ertüchtigung der beiden Gebäude ist eine hervorragende Grundlage für weitere Entwicklungen, die Chance nach 40 Jahren in einen schlachthof 2.0 durchzustarten.“

Mittel von Bund und Stadt
Das Kulturzentrum Schlachthof ist mit Mitteln in Höhe von insgesamt rund 4,5 Millionen Euro umgebaut worden. Für den im Sommer 2017 begonnenen Umbau hatte sich die Stadt Kassel erfolgreich um Fördermittel aus dem „Programm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Bau beworben. Aus bundesweit über 1000 Einrichtungen wurde das Projekt als eines von 56 ausgewählt und erhielt einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 3,42 Millionen Euro.

Die umfassenden Umbauarbeiten waren notwendig geworden, weil das Platzangebot mit der stetig wachsenden Nutzungsvielfalt nicht mehr Schritt halten konnte, die technische Installationen veraltet und die sanitären Anlagen zu klein und mangelhaft waren.

„Dass öffentliche Einrichtungen barrierefrei sind, ist heute eine wichtige Anforderung. Mit diesem Projekt wird der Schlachthof dieser Anforderung vollumfänglich gerecht“, betont Stadtbaurat Christof Nolda. Dass dabei zusätzlich neuer Raum für erweiterte kulturelle Aktivitäten geschaffen werden konnten, freue ihn besonders.

Kultur- und Bildungsakteur seit fast vierzig Jahren
Seit fast vierzig Jahren organisiert das Kulturzentrum Schlachthof e.V. ein vielseitiges Kulturprogramm und bietet Bildungs-, Beratungs- und Qualifizierungsangebote für zugewanderte Menschen an. In seinen Funktionen als Kulturveranstalter, Stadtteilzentrum, Bildungseinrichtung und Jugendhilfeträger ist das Kulturzentrum Schlachthof für die lebendige Praxis einer fortschrittlichen Integrations-, Bildungs-, Jugend - und Kulturarbeit überregional und bundesweit anerkannt.

„Diese großartige Arbeit unterstützt die Stadt Kassel gemeinsam mit dem Bund durch die Modernisierung und Erweiterung des Gebäudes. Wir haben den Schlachthof jetzt fit für die Zukunft gemacht“, so Stadtbaurat Nolda abschließend.

Schlachthofmitarbeiter Marcel Klier und Antonio Diaz, Umbau-Projektleiter Olivier Marhuende, Geschäftsführerin Christine Knüppel und Hochbauamtsleiter Axel Jäger freuen sich über die erfolgreichen Umbaumaßnahmen
Die Außenansicht des neuen Konzertsaals
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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Petra Bohnenkamp

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