Inhalt anspringen

Ministerium nennt neun neue Standorte für aktive Kernbereiche – und Wehlheiden ist nicht dabei

Die Stadt Kassel erhält für dieses Jahr keine Förderung des Landes Hessen für das „Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept“ (ISEK) für den alten Ortskern von Wehlheiden. Laut einem Bericht des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, habe Kassel unter der Vielzahl an Bewerbern nicht berücksichtigt werden können. Da die Stadt Kassel in den vergangenen Jahren vorrangig beachtet worden sei, hätten jetzt Kleinstädte, wie Nidda, Bad Camberg, Bad Orb, Schlitz, Wöllstadt, Lorsch, Gudensberg und Münster, den Zuschlag erhalten.

Des Weiteren, hieß es, müsse das Land die Bundesmittel gegenfinanzieren, sodass insgesamt weniger Landesmittel zur Verfügung stünden, bzw. Einsparungen vorgenommen werden müssten. Die Stadt Kassel wird die Chance der erneuten Bewerbung im Jahr 2019 nutzen.

Aufwertung des Georg-Stock-Platzes nicht in Frage gestellt

Stadtbaurat Christof Nolda zeigte sich enttäuscht, will aber das ISEK als Grundlage für weitere Gespräche mit dem Ministerium nutzen, um die Möglichkeiten abzuklären, die der Stadt Kassel bleiben: „Ich bin enttäuscht über diese Absage, insbesondere da wir im vergangenen Jahr einen sehr effektiven Prozess mit den Bürgerinnen und Bürgern begonnen haben. Jetzt gilt es auszuloten, welche Möglichkeiten der Stadt Kassel bleiben, die Potentiale des ISEKs umzusetzen.“ Dazu wird es weitere Gespräche mit dem Ministerium geben, über die die Öffentlichkeit informiert wird. Die städtebauliche Neuordnung und Aufwertung des Georg-Stock-Platzes wird von der Stadt Kassel trotz der Nichtberücksichtigung im Förderprogramm „Aktive Kernbereiche“ mit verschiedenen Teilprojekten, zum Beispiel Grunderwerb, Vorbereitung und Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbes, nicht in Frage gestellt.

Für das Quartier rund um den alten Ortskern von Wehlheiden wurde im Jahr 2017 ein „Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept“ (ISEK) erstellt unter Beteiligung einer Vielzahl an engagierten und interessierten Bürgerinnen und Bürger. Das ISEK diente als Grundlage für die Bewerbung des alten Ortskerns von Wehlheiden zur Aufnahme in das städtebauliche Förderprogramm „Aktive Kernbereiche Hessen“, die die Abteilung Stadtplanung im Frühjahr 2018 beim Ministerium eingereicht hat. Die Landesregierung will mit diesem Programm die nachhaltige Entwicklung Hessischer Innenstädte und Ortskerne unterstützten, das heißt Innenstädte attraktiv machen, ihre Infrastruktur und Vielfalt an Einzelhandel, Gastronomie sowie sozialen und kulturellen Angeboten stärken.

Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Claas Michaelis

Stadt Kassel
Kommunikation, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8
34112 Kassel

Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: pressekasselde

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet.