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Auszeichnung für Kassels vielfältigen Austausch mit russischen Partnern

Die Stadt Kassel ist zum Abschluss des Deutsch-Russischen Jahres der kommunalen und regionalen Partnerschaften für ihren vielfältigen Austausch mit ihren russischen Partnern gewürdigt worden. Oberbürgermeister Christian Geselle hat die Auszeichnungen am Freitag, 14. September 2018, im Auswärtigen Amt in Berlin von Bundesaußenminister Heiko Maas und seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Empfang genommen. Kassel verbindet mit der russischen Metropole Jaroslawl seit 30 Jahren eine Städtepartnerschaft, mit der westsibirischen Stadt Nowy Urengoi kooperiert man auf vielen verschiedenen Ebenen.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und sehen sie als weiteren Ansporn, unsere langjährigen Verbindungen zu unseren Freunden in Nowy Urengoi und Jaroslawl weiter zu pflegen und zu intensivieren“, sagte Oberbürgermeister Geselle. „In international immer unruhiger werdenden Zeiten ist es umso wichtiger, dass die Menschen im Gespräch bleiben. Mit unseren Städtepartnerschaften bauen wir Brücken und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Verständigung der Völker und zur Wahrung des Friedens.“

Das Deutsch-Russische Jahr der kommunalen und regionalen Partnerschaft wurde bei der XIV. Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz im Juni 2017 in Krasnodar unter Schirmherrschaft der Außenminister beider Länder eröffnet. Koordiniert wurde es auf deutscher Seite durch den Verein Deutsch-Russisches Forum. An der feierlichen Abschlussveranstaltung des Themenjahres nahmen mehr als 1000 Vertreter aus deutschen und russischen Städten, Gemeinden und zivilgesellschaftlichen Initiativen im Auswärtigen Amt in Berlin teil. Dabei wurde Kassel als einzige Stadt gleich zwei Mal ausgezeichnet.

„Exzellente Partnerschaft auf vielfältigen Ebenen“

Aus rund 250 Einreichungen hat eine deutsch-russische Jury Kassels Städtekooperation mit Nowy Urengoi als vorbildhaft für einen innovativen Einsatz von neuen Medien gewürdigt. Kassel pflege mit Nowy Urengoi eine „exzellente Partnerschaft auf vielfältigen Ebenen“. Besonders sei zudem die Einbeziehung junger Menschen. Ebenso stellte die Jury bei der Partnerschaft mit Jaroslawl den seit vielen Jahren laufenden Schüleraustausch mit Kassel heraus. Dieser präge die Partnerschaft beider Städte auf besondere Weise.

Städtepartnerschaft mit Jaroslawl seit 1988

Seit nun 30 Jahren hat Kassel eine Städtepartnerschaft mit Jaroslawl in Zentralrussland, die etwa 600.000 Einwohner zählt. Offiziell begründet wurde sie 1988, während der Öffnung des Ostens und des Umbruchs des sowjetischen Systems. Auf Initiative der Deutsch-Sowjetischen Gesellschaft und des Magistrats der Stadt Kassel war Jaroslawl seinerzeit als sechste Partnerstadt Kassels zum Zeichen der zukünftigen gegenseitigen Kooperation offiziell in einem Vertrag als Partner anerkannt.

Die Begegnungen der Bürgerinnen und Bürger aller Alters- und Interessengruppen beider Städte sind außerordentlich zahlreich und werden vom 1992 gegründeten Verein „Partner für Jaroslawl e. V.“ erheblich mitgetragen und organisiert.

Kooperation mit Nowy Urengoi gemeinsam mit Universität und Wintershall

Die Kooperation zwischen Kassel (204.000 Einwohner) und Nowy Urengoi (120.000 Einwohner) besteht seit 2005 und dient dem kontinuierlichen Erfahrungsaustausch sowie der Förderung des gegenseitigen Verständnisses.

Weitere Kooperationspartner sind die Universität Kassel und die Wintershall Holding GmbH, die ihren Sitz in Kassel hat. „Als weltweit agierendes Unternehmen verknüpfen wir unseren wirtschaftlichen Erfolg stets mit gesellschaftlicher Verantwortung – so auch im westsibirischen Nowy Urengoi“, erklärte Wintershall-Vorstandsvorsitzender Mario Mehren. „Wintershall tritt aktiv für eine Intensivierung des Dialogs mit Russland ein und treibt diesen auch auf zivilgesellschaftlichen Ebenen voran. Dialog und Meinungsaustausch sind für uns die Basis jeden Miteinanders.“

Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Claas Michaelis

Stadt Kassel
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