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Leichteres Queren der Frankfurter Straße für Radfahrer

Neu installierte Radfahrtaster auf beiden Seiten der Heinrich-Heine-Straße sorgen für ein leichteres Queren für Radfahrende über die vielbefahrene Frankfurter Straße. Im Zuge der technischen Erneuerung der Fußgängerampel, konnten zwei zusätzliche Radfahrtaster auf der für den Radverkehr wichtigen Wegeverbindung zwischen Wehlheiden und Südstadt gesetzt werden.

Was hat der Radfahrer zu beachten?

Mit dem Drücken des Tasters schaltet sich die Fußgängerfurt auf Grün, so dass der Autoverkehr entlang der Frankfurter Straße stehen bleiben muss. „Alle Verkehre sowohl der Radverkehr als auch der Autoverkehr können leichter aus der Seitenstraße, sprich aus der Heinrich-Heine-Straße, in die Frankfurter Straße einbiegen bzw. die Frankfurter Straße queren. Allerdings erhalten sie dabei kein eigenes Grünsignal“, sagt Radverkehrsbeauftragte Anne Grimm, „Vorsicht ist hierbei also weiterhin geboten, da auch der stadtauswärtige linksabbiegende Kfz-Verkehr vorfahrtsberechtigt in die Heinrich-Heine-Straße abbiegen darf.“ Das Queren wird somit nur erleichtert, da die Vorfahrt der anderen Verkehrsteilnehmer weiterhin zu berücksichtigen ist. Insbesondere muss auf die stadtauswärts in Richtung Auestadion fahrende Straßenbahn geachtet werden, die auch bei grüner Fußgängerampel bis kurz vor die Ampelanlage fahren kann.

Wo liegen die Vorteile der Radfahrtaster?

Die Radfahrtaster sind immer dann hilfreich für den Radverkehr, wenn eine Vollsignalisierung des Knotenpunktes mittelfristig nicht in Betracht kommt. Für die Radfahrenden wird dabei das Queren erleichtert, ohne dass sie sich das Grün bei den Tastern der abseits gelegenen Fußgängerampel anfordern und dabei vom Rad absteigen müssen oder den schmalen Gehweg unerlaubterweise befahren. Erscheint auf dem Taster der Schriftzug: „Signal kommt“, so hat bereits ein Fußgänger oder ein anderer Radfahrender Grün angefordert. Es ist dann nicht nötig, erneut zu drücken und man kann abwarten bis die Fußgängerampel auf Grün springt. In der Nebelthaustraße, in der Fiedlerstraße und in der Friedenstraße sind die Taster bereits heute zweckmäßig im Einsatz.

Mit der geplanten Umbaumaßnahme der Heinrich-Heine-Straße wird die Radverkehrsverbindung vom Bahnhof Wilhelmshöhe weiter über die Sternbergstraße und Heinrich-Heine-Straße Richtung Südstadt in die Karlsaue an Bedeutung zunehmen.

Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Michael Schwab

Stadt Kassel
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