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Carola Nasdala

Preisträgerin Kasseler Kunstpreis 1992
Die Künstlerin Carola Nasdala wurde 1992 mit dem Kasseler Kunstpreis in der Sparte "Musik" ausgezeichnet.
Carola Nasdala; © Carola Nasdala

Über Carola Nasdala

Sie kam am 1. Advent 1988, ein Jahr vor der deutsch-deutschen Schicksalswende, von Weimar nach Kassel. Aber über Neapel, wo sie als DDR-Bürgerin an einem Violinwettbewerb teilgenommen hatte. Die 1961 in Magdeburg Geborene, bei der ersten Kunstpreis-Verleihung 1992 von Kulturdezernentin Irmgard Schleier als Persönlichkeit gewürdigt, die sich restlos mit der Musik identifizieren könne, entfaltete von Kassel aus zunächst eine freie geigensolistische, kammermusikalische und pädagogische Tätigkeit. 1994 wechselte sie nach Köln ins renommierte WDR-Sinfonieorchester, in dem sie heute, 2001, unter Chefdirigent Semyon Bychkov die Position einer stellvertretenden Stimmführerin der zweiten Geigen innehat.

Siegfried Weyh

Biografie
Geboren und aufgewachsen in Magdeburg, erhielt sie im Alter von fünf Jahren ihren ersten Violinunterricht an der Telemann-Musikschule bei Karl-Georg Deutsch. Ihre weitere musikalische Ausbildung genoss sie an der Spezialschule für Musik in Weimar. Daran schloss sich ein Studium an der Franz-Liszt-Hochschule bei Fritz Ehler, Jörg Hofmann und Jost Witter sowie ein Zusatzstudium beim Smetana-Quartett in Prag an. In dieser Zeit erwarb sie Preise und Auszeichnungen bei verschiedenen internationalen Violin- und Kammermusikwettbewerben.
Als Solistin wurde sie mit dem Förderpreis der Stadt Leipzig und dem Kasseler Kunstpreis der Dr. Wolfgang Zippel-Stiftung ausgezeichnet, außerdem erhielt sie zweimal das Mendelsohn-Stipendium.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit wurde die Lehrtätigkeit, zunächst als Dozentin für Violine und Kammermusik an der Musikhochschule Weimar und später am Osnabrücker Konservatorium.

Veröffentlicht am:   18. 04. 2010