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Neue Galerie

Neue Galerie - Staatliche und städtische Kunstsammlungen Kassel; © Museumslandschaft Hessen Kassel
Die Sammlungen der Neuen Galerie zeigen Malerei, Skulptur und neue Medien vom 19. bis ins 21. Jahrhundert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Erwerbungen der vergangenen documenta-Ausstellungen. Zu den Höhepunkten der Galerie gehören die Gemälde von Lovis Corinth und die Installation "Joseph Beuys: Raum in der Neuen Galerie" mit dem berühmten "The pack (das Rudel)", ein VW-Bus mit 24 Schlitten aus dem Jahr 1969. Beuys hatte den Raum anlässlich der Neueröffnung des Hauses 1976 selbst eingerichtet und verschiedene Objekte positioniert.

Gemälde: Frauen und Männer spazieren im Wald; © Carl Bantzer, Waldspaziergang, 1914, Neue Galerie, Städtische Kunstsammlung, MHK

Nimm 2: Ein Thema, zwei Museen

Was haben moderne Kunst und historische Trachten gemeinsam? Im neuen Führungsformat »Nimm 2: Ein Thema, zwei Museen« können Besucher im Rahmen eines Kunstspaziergangs zwei Museen zu einem speziellen Thema aus verschiedenen Blickwinkeln erkunden.

Die Führung zum Thema »Unter der Haube« startet in der Neuen Galerie. Hier wird zunächst die Darstellung von Trachten in der modernen Kunst veranschaulicht, bevor im Anschluss im Trachtensaal des Hessischen Landesmuseums unter anderen original Schwälmer Trachten bestaunt werden können.

Samstag, 11. August 2018 • 15–16 Uhr
Neue Galerie und Hessisches Landesmuseum. Mit Karina Chernenko. Eintritt: 6/4 Euro zzgl. 3 Euro Führungsgebühr. Treffpunkt: Kasse Neue Galerie

Der Bau IV Komposition mit hellem Ring in der Bildmitte; © MHK; Foto: Arno Hensmanns Der Bau IV Komposition mit hellem Ring in der Bildmitte 1934 Foto Arno Hensmanns

Die Kunst zu sammeln
Sonderausstellung vom 18. Mai bis 23. September

Was haben August von der Embde und Christo gemeinsam? Von beiden Künstlern sind Werke in der Kunstsammlung der Stadt Kassel. Doch wie kamen sie dorthin und was wird überhaupt gesammelt? Bereits Ende des 19. Jahrhunderts stifteten Kasseler Bürgerinnen und Bürgern, allen voran Gräfin Louise Bose, der Stadt Kunstwerke und legten so den Grundstein für die Städtische Kunstsammlung. Erste städtische Ankäufe 1913 berücksichtigten besonders Hessische Künstler, aber auch Werke der französischen Moderne wurden systematisch erworben.  

Von Fürstenbildnissen und romantischer Landschaftsmalerei bis zur documenta-Kunst: Die Städtische Kunstsammlung Kassel spannt einen Bogen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart und umfasst sowohl lokal bedeutsame Werke als auch Kunst mit internationaler Strahlkraft.

Die Sonderausstellung "Die Kunst zu sammeln" rückt nun erstmals die Geschichte des Städtischen Kunstbesitzes in den Fokus. Sie veranschaulicht die Anfänge durch Stiftungen im 19. Jahrhundert und zeigt auf, wie die Sammlung ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt.

Außenansicht der neuen Galerie; © Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst; Foto: Werner Huthmacher Zum Vergrößern der Ansicht klicken Sie bitte auf das Foto!

Die Neuen Galerie und ihre Sammlungen

Das Museumsgebäude der Neuen Galerie wurde oberhalb der Karlsaue zwischen 1871 und 1877 nach Plänen des Architekten Heinrich von Dehn-Rotfelser im Stil der Neorenaissance erbaut. Der als Gemäldegalerie errichtete Bau beherbergte ursprünglich die Gemäldesammlung "Alte Meister". Aufgrund der Zerstörungen des Gebäudes im Zweiten Weltkrieg wurde diese Sammlung in das Schloss Wilhelmshöhe verlagert.

Die Neue Galerie wurde wiederaufgebaut und eröffnete 1976 mit neuem Konzept und unter ihrem heutigen Namen. Bis 2006 präsentierte sie Kunst vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Die Neue Galerie präsentiert nun Kunst des 19., 20. und 21. Jahrhunderts und bietet Raum für Wechselausstellungen sowie weitere documenta-Ankäufe. Der Rundgang führt von romantischer Landschaftsmalerei über Meisterwerke des deutschen Impressionismus und die abstrakte Kunst der Nachkriegszeit bis zu zeitgenössischen Positionen und Erwerbungen vergangener documenta-Ausstellungen.

Schwerpunkte liegen auf der französischen Malerei des 19. Jahrhunderts mit Vertretern wie Gustave Courbet und Auguste Rodin und auf der Düsseldorfer Akademie, die jeweils mit eigenen Räumen vertreten sind. Ein weiterer Raum widmet sich Kunstwerken der 1960er bis 1980er Jahre, die sich mit Material und Bewegung beschäftigen. Nach aufwendiger Restaurierung wird darin auch ein kinetisches Objekt von Harry Kramer präsentiert.

Kontakt

Telefon: +49 (0)561 31680-400
Telefax: +49 (0)561 31680-444
E-Mail: info@museum-kassel.de
Anschrift: Schöne Aussicht 1
34117 Kassel
ÖPNV: Fahrplanauskunft
Stadtplan: Lage im Stadtplan
Internet: www.museum-kassel.de

Öffnungszeiten ab 29. Januar 2018

Dienstag: 10 bis 17 Uhr
Mittwoch: 10 bis 17 Uhr
Donnerstag: 10 bis 20 Uhr
Freitag: 10 bis 17 Uhr
Samstag: 10 bis 17 Uhr
Sonntag: 10 bis 17 Uhr
An Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise

Erwachsene: 6,- €
Ermäßigt: 4,- €
Freier Eintritt: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre
Veröffentlicht am:   03. 08. 2018  


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