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„Kassel radelt“ am 22. September 2019: 30 Kilometer Straße für Fahrräder

Zum ersten Mal sollen die Straßen in Teilen des Kasseler Stadtgebiets tagsüber den Radfahrern gehören. „Kassel radelt“ lautet das Motto am Sonntag, 22. September 2019.

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Analog zur Marathon-Strecke werden dann zwischen 10 und 16 Uhr rund 30 Straßenkilometer für den Kfz-Verkehr gesperrt. Oberbürgermeister Christian Geselle hatte Anfang des Jahres angekündigt, einen solchen Fahrrad-Tag in Kassel zu veranstalten.

„Ich freue mich über das Engagement der vielen Menschen, die mehr Radverkehr in Kassel fordern und fördern wollen“, sagte Oberbürgermeister Geselle. „Auch um diesen beherzten Einsatz zu würdigen, wollen wir erstmals einen Fahrrad-Tag anbieten. Zugleich zeigt „Kassel radelt“ unsere Entschlossenheit, die Mobilitätswende in unserer Stadt aktiv gestalten zu wollen. Der Radverkehr wird künftig eine Rolle hierbei spielen. Was für unseren Marathon und das Altstadtfest gilt, soll an diesem Tag auch für den Radverkehr in unserer Stadt gelten: Kaum Kraftfahrzeuge, dafür viele Fahrräder auf der Straße.“

Auch Verkehrsdezernent Dirk Stochla freut sich auf „Kassel radelt“ und betont: „Gemeinsam wollen wir ein Zeichen für eine verstärkte Förderung des Radverkehrs, aber auch für Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme auf den Straßen setzen.“

Umfassendes Programm bei Kassel radelt

Radfahrerinnen und Radfahrer können sich bei „Kassel radelt“ auf ein umfangreiches Programm freuen: Am Sonntag, 22. September 2019, sperrt die Stadt Kassel zwischen 10 und 16 Uhr rund 30 Straßenkilometer im Stadtgebiet, damit die Radlerinnen und Radler weitgehend freie Fahrt haben.

„Radfahren ist kein Trend, sondern ein Zukunftsthema“, sagt Initiator und Oberbürgermeister Christian Geselle. „Durch neue Möglichkeiten wie E-Bikes verändert sich die Mobilität. Mit >Kassel radelt< wollen wir zeigen, dass wir die Bedürfnisse vieler Menschen in unserer Stadt ernst nehmen und ein Signal für die Mobilitätswende setzen.“ Geselle betont, dass er gleichzeitig die Forderungen aller Verkehrsteilnehmer im Blick behalten will. „Es gibt in Kassel auch Fußgänger, ÖPNV-Nutzer und Autofahrer. Wir müssen ein ausgewogenes Miteinander finden.“

Verkehrsdezernent Dirk Stochla betont, dass „Kassel radelt“ bewusst den Abschluss der diesjährigen Europäischen Mobilitätswoche bildet. „Die Europäische Mobilitätswoche beginnt am 16. September und endet mit dem autofreien Tag am 22. September. Es geht bei einem solchen Tag vor allem auch darum, gegenseitig Rücksicht zu nehmen. Wir bitten deshalb alle Verkehrsteilnehmer und gerade die Anlieger um Verständnis für die Straßensperrungen.“

Ehrenamtliche Helfer sorgen für reibungslosen Ablauf

Die Resonanz auf den ersten Fahrrad-Tag ist im Vorfeld positiv: Viele Menschen engagieren sich, damit die Veranstaltung zu einem Erfolg werden kann. So sorgen mehr als 80 ehrenamtliche Helfer gemeinsam mit der Polizei, dem städtischen Ordnungsamt und einem privaten Sicherheitsdienst für die Sicherheit an den Absperr- und Durchlassstellen.

Zudem gibt es mindestens 250 weitere Personen, die im Einsatz sind, um für eine gelungene Veranstaltung zu sorgen (an den sechs Rastpunkten auf der Strecke, an denen es neben Verpflegung auch Programmangebote gibt sowie Caterer, Standbetreiber, Musiker, etc. am Hiroshima-Ufer„Wer kann, sollte an diesem Tag aufs Fahrrad umsteigen“, bitten Geselle und Stochla.

Gemeinsamer Start am Auestadion

Die Rastpunkte im Überblick

Großes Familienfest am Hiroshima-Ufer

Gewinnspiel mit attraktiven Preisen

Das Mitmach- und Informationsangebot im Überblick

Die Caterer im Überblick

Streckenverlauf

Besondere Vorsicht an Straßenbahnschienen

KVG-Fahrplan zu Kassel radelt

Einschränkungen im Straßenverkehr

Hintergrund: „Kassel radelt“ am Sonntag, 22. September

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