An Inner Place

Für „An Inner Place“ porträtierte der Stuttgarter Künstler Jan‐Hendrik Pelz Menschen, die durch Krieg oder Terror zur Flucht gezwungen wurden.

„An Inner Place“

Ausstellung in der Zentralbibliothek vom 14. Juni bis zum 9. September

Für „An Inner Place“ porträtierte der Stuttgarter Künstler Jan‐Hendrik Pelz Menschen, die durch Krieg oder Terror zur Flucht gezwungen wurden. Die einzelnen Ölgemälde sind zu Bild‐Objekten zusammengefügt, eröffnen dadurch den Schritt von der Fläche in den Raum und kommen so, mit den Mitteln der Malerei, zu einer umfassenderen Ansicht der dargestellten Personen.
In Kooperation mit Geflüchteten aus der Landeserstaufnahmestelle für Fluchtlinge (LEA) in Ellwangen, sowie Personen aus Stuttgart und Kassel kam es zu einer Zusammenarbeit zwischen dem Künstler sowie über zwanzig nach Deutschland geflüchteten Personen.
„An Inner Place“ zeigt die hier angekommenen Menschen, die nun ein Teil unserer Gesellschaft und Kultur geworden sind. Der Betrachter wird den abgebildeten Menschen gegenübergestellt und dazu eingeladen, sich mit diesen auseinanderzusetzen. Die dargestellten Personen wirken entspannt, in sich gekehrt und halten die Augen geschlossen, wodurch eine ruhige, konzentrierte Atmosphäre entsteht. Neben der Bedeutung ihres Tuns bleibt dabei auch offen, was die beieinander sitzenden Menschen zusammenführte und was sie verbindet.
Pelz selbst stammt aus einer Familie, in der ein Elternteil als Einwanderin aus Osteuropa nach Deutschland kam.