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Brand in einem Holzlager

26.02.2019: Um 9.19 Uhr lief die automatische Brandmeldeanlage des Berufsbildungswerks Kassel bei der Leitstelle Kassel ein.

Standardmäßig für der Löschzug der Feuerwache 1 zum direkt gegenüberliegenden Objekt.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Gebäude bereits vollständig geräumt, so konnte die Erkundung ohne Zeitverlust durchgeführt werden.

Bei der Kontrolle des Auslösebereichs wurde eine leichte Verrauchung im Bereich der Holzwerkstatt festgestellt. Binnen kürzester Zeit nahm die Rauchentwicklung jedoch erheblich zu. Ein Trupp mit Pressluftatmern lokalisierte einen Entstehungsbrand im angrenzenden Holzlager und konnte diesen mit einem Feuerlöscher unter Kontrolle bringen.

Parallel wurde eine C-Leitung verlegt, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern und um Nachlöscharbeiten durchführen zu können.

Während der Nachlöscharbeiten wurde das Objekt belüftet, da sich der Rauch bereits in andere Gebäudeteile ausgebreitet hatte.

Unabhängig vom eigentlichen Einsatzgeschehen musste eine Auszubildende von einem Rettungswagen versorgt und in ein Kasseler Klinikum transportiert werden. Es handelte sich hierbei um einen internistischen Notfall.

Nach dem Einsatz wurde der Ausbildungsbetrieb für die betroffenen Bereiche eingestellt. Die Brandursache ist unklar, hierzu ermittelt die Polizei.

Durch den Brand entstand an Material und Installation ein Sachschaden von rund 10.000 Euro.

Hervorzuheben bleibt nach diesem Einsatz, dass ein deutlich höherer Sachschaden durch das Vorhandensein einer Brandmeldeanlage verhindert wurde. Durch die automatische Früherkennung konnten Löschmaßnahmen zeitnah und zielgerichtet eingeleitet werden.

Ebenfalls war die Räumung des betroffenen Objekts und die Unterstützung durch die Mitarbeiter des Berufsbildungswerks vorbildlich.

Veröffentlicht am: 26.2.2019

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