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Grundhafte Erneuerung der Brunnenstraße / Graustraße

Das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt Kassel plant, die Brunnenstraße und die Graustraße sowie Teile der Wahlershäuser Straße und dem Kapellenweg im Ortsteil Kirchditmold zu erneuern. Start der Bauarbeiten ist voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2021.

Das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt Kassel plant, nach den erforderlichen Kanal- und Leitungsarbeiten durch KASSELWASSER und die Städtische Werke Netz + Service GmbH die Brunnenstraße und die Graustraße sowie Teile der Wahlershäuser Straße und des Kapellenwegs im Ortsteil Kirchditmold (Gemarkung 1533 Kirchditmold, Flur 4) zu erneuern. In der Brunnenstraße wird ein neuer Regenwasserkanal verlegt, sodass die Straßenentwässerung und die Dachentwässerung an diesen Kanal angeschlossen werden muss. In der Graustraße ist aufgrund des geringen Straßenquerschnittes der Einbau eines Regenwasserkanals nicht zu realisieren. Die Straßenentwässerung und die Dachentwässerung werden hier auch zukünftig über neu herzustellende, oberirdische Entwässerungsrinnen hergestellt. Diese werden dann an den Kanal in der Zentgrafenstraße angeschlossen. In beiden Straßenabschnitten werden sämtliche Versorgungsleitungen erneuert. Das gilt auch für einen Großteil der Straßenbeleuchtung.

In beiden Straßenabschnitten werden sämtliche Leitungen der Städtischen Werke erneuert. Das gilt auch für einen Großteil der Straßenbeleuchtung. 


Notwendigkeit des Projektes - das wird gemacht

1. Erhalt bzw. Modernisierung der Infrastruktur

Die Brunnenstraße ist im Zustandsbericht der Stadtstraßen mit der Note 4 bewertet. Die vorhandenen Gehwege sind zu schmal und damit nur eingeschränkt nutzbar. Obwohl die gesamte Brunnenstraße sehr schmal ist, wird trotzdem an vielen Stellen so ungeregelt geparkt, dass größere Fahrzeuge wie z.B. die Feuerwehr nicht mehr passieren können. Das lässt sich durch eine Neueinteilung des Verkehrsraumes verbessern. 

Die vorhandenen Dächer entwässern momentan auf die Straße, sodass das Niederschlagswasser ohne Führung die steile Brunnenstraße herunterfließt. Da nun die Möglichkeit besteht, dass Oberflächenwasser in den Regenwasserkanal zu führen, ist eine neue Straßengestaltung mit einhergehender Wasserführung erforderlich. Ohne eine Erneuerung der gesamten Oberflächen würde es aufgrund der Leitungsarbeiten, zu einer Vielzahl von Asphaltanpassungen kommen („Flickenteppich“).  

2. Verkehrsentwicklungsplan (VEP) 2030

Die Maßnahme trägt positiv zu folgenden Maßnahmenfeldern des VEP bei: 

  • A3 Barrierefreie Wegenetze (Mischverkehrsfläche fehlen von Schwellen, Freihalten von Wegebe-  ziehungen) 
  • B3 Ausbau des Radwegenetzes (Öffnen der Einbahnstraße für den Radverkehr in Gegenrichtung)
  • B7 Systematischer Ausbau von Abstellanlagen
  • D3 Anpassung der Verkehrsregelung zur Verhinderung von Schleichverkehr (Einbahnregelung)
  • D6 Stadtverträgliche und integrierte Straßenraumgestaltung (Einsatz von Natursteinpflaster im historischen Ortskern)
  • D9 Parkregelungen in Stadtteilzentren (kein ungeordnetes Parken, Stellplätze werden markiert) 

( vgl. Verkehrsentwicklungsplan 2030, Beschluss der Stadtverordnetenversammlung Nr. 101.17.1751

3. Radverkehrsförderung

Eine neue Beschilderung „Radverkehr frei“ entgegen der Einbahnstraße, zwischen Mergellstraße und Zentgrafenstraße, sorgen für eine gute Durchwegung für den Radverkehr. Gleichzeitig wird die Aufmerksamkeit des Kfz-Verkehrs gegenüber dem schwächeren Verkehrsteilnehmer, insbesondere durch entsprechende Markierungen, erhöht. Für den Radverkehr ergibt sich durch die Radabstellplätze eine Verbesserung, da den Radfahrenden durch die neuen Abstellmöglichkeiten das Parken erleichtert wird. Gleichzeitig sorgt der Wegfall von Borden für eine bessere Erreichbarkeit der Abstellplätze. 

4. Fußverkehrsförderung

Durch den Ausbau der Brunnenstraße als Mischverkehrsfläche lässt sich die Straße überall barrierefrei erschließen. Eine Ausweisung als "Verkehrsberuhigter Bereich“ mit der verbundenen Schrittgeschwindigkeit bringt zusätzliche Sicherheit für den Fußgänger. 

5. Klimaschutz

Teile der bestehenden Asphaltflächen werden in den Randbereichen ungebunden mit Natursteinkleinpflaster hergestellt. Hier kann teilweise eine Versickerung stattfinden. Eine Neupflanzung von Bäumen ist aufgrund des engen Straßenraumes, sowie der Bestandsbäume und Leitungslagen nicht möglich.

Planung

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