Klimaschutzrat

Die Stadt Kassel hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Mit der Einberufung eines Klimaschutzrates hat die Stadt ein Organ geschaffen, um den dafür notwendigen umfangreichen Diskussionsprozess sowohl fachlich als auch in seiner gesellschaftlichen Relevanz zu begleiten.

Wie kann Kassel klimaneutral werden? Der Klimaschutzrat hat dazu jetzt eine erarbeitete Strategie mit Handlungsempfehlungen vorgelegt und an Umweltdezernent Christof Nolda übergeben. Das Gesamtwerk zeigt Wege und Chancen auf, wie die Stadt bis zum Jahr 2030 etwa 98 % ihrer Emissionen senken könne und die Abhängigkeit von Kohle, Öl und Gas weitgehend beendet.  Komplette Pressemitteilung (Öffnet in einem neuen Tab)

Das Gremium berät den Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung umfassend in Fragen des Klimaschutzes. Ziel ist es, mit Hilfe des Klimaschutzrates frühzeitig ein Meinungsbild aus der Breite der Stadtgesellschaft zu Maßnahmen und Lösungsvorschlägen hinsichtlich deren Klima- und gesellschaftlicher Relevanz zu erhalten. Dem Gremium gehören deshalb mehr als 30 Vertreterinnen und Vertreter von unterschiedlichen Organisationen, Initiativen und Verbänden der Stadtgesellschaft an – aus Wissenschaft und Forschung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Bildung, Jugendvertretungen, Religion sowie Wohlfahrt und Soziales. Die Mitglieder werden vom Magistrat berufen.

Teil des Klimaschutzrates sind darüber hinaus acht Themenwerkstätten: (1) Quartiere und Gebäude, (2) Energieversorgung, (3) Mobilität, (4) Industrie und Gewerbe, (5) Biodiversität, Ernährung und Landwirtschaft, (6) Konsum und Abfall, (7) Akzeptanz, Kommunikation, Beteiligung und Bildung sowie (8) Grundlagen und Monitoring. In diesen Themenwerkstätten erarbeitet ein weiterer Kreis von Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Stadtverwaltung sowie Praktikerinnen und Praktikern konkrete Maßnahmen und Lösungsvorschläge, die zeigen, wie Kassel klimaneutral werden kann.

Die Einrichtung des Klimaschutzrats war im  August 2019 (Öffnet in einem neuen Tab) sowie im  November 2019 (Öffnet in einem neuen Tab) von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen worden.