Wir erklären es anschaulich im Video
Was ist eine kommunale Wärmeplanung?
Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategischer Prozess, bei dem die Stadt Kassel gemeinsam mit Experten, Bürgern und lokalen Akteuren einen Plan entwickelt, um die Wärmeversorgung nachhaltiger und effizienter zu gestalten. Ziel ist es, den Energieverbrauch zu senken, erneuerbare Energien zu fördern und die CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren.
Kern der Wärmeplanung ist die Ausweisung von Wärmenetzgebieten und von Gebieten mit dezentraler Wärmeversorgung. Aus ihr geht ausdrücklich keine Verpflichtung für Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer hervor, ein bestimmtes Heizsystem zu errichten und zu nutzen.
Sie haben Fragen? Hier finden Sie die Antworten!
Fragen und Antworten zur kommunalen WärmeplanungDie kommunale Wärmeplanung ist in 5 Hauptphasen eingeteilt
Erster Schritt: Eignungsprüfung (abgeschlossen)
In dieser Phase werden Bereiche der Stadt ausgemacht, wo so wenig Wärme gebraucht wird, dass dort auf keinen Fall ein Wärmenetz gebaut werden würde. Für diese Bereiche werden keine Vebrauchsdaten angefragt.
Die Eignungsprüfung wurde bereits durchgeführt. Die Vorgehensweise kann in diesem Dokument PDF-Datei 78 kB eingesehen werden. Die Ergebnisse als Karte finden Sie auf der rechten Seite.
Zweiter Schritt: Bestandsanalyse (läuft derzeit)
Derzeit läuft die Phase der Bestandsanalyse. Hier wird untersucht, woher die Menschen in der Stadt Kassel bisher Wärme bekommen. Das bedeutet: Es wird geschaut, wie die Heizungen funktionieren und welche Energiequellen genutzt werden, zum Beispiel Gas, Öl oder Fernwärme. Auch der Verbrauch von Energie in der ganzen Stadt wird betrachtet.
Es wird berechnet, wie viel Energie jedes Jahr für Wärme verbraucht wird. Dabei wird zwischen verschiedenen Bereichen unterschieden (zum Beispiel Haushalte, Unternehmen oder öffentliche Gebäude). Außerdem wird berechnet, wie viel davon schon aus erneuerbaren Energien oder aus unvermeidbarer Abwärme stammt.
Zusätzlich werden Karten erstellt, die zeigen, wie viel Wärme in jedem Stadtteil verbraucht wird, wo die Heizungsanlagen stehen und wo die Leitungen für Wärme und Gas verlaufen. Das hilft, einen Überblick über die aktuelle Situation zu bekommen.
Dritter bis fünfter Schritt
Dritter Schritt: Potenzialanalyse
Im dritten Schritt wird untersucht, welche Möglichkeiten es für erneuerbare Energien in Kassel gibt. Dazu gehören zum Beispiel Solarenergie, Erdwärme oder Abwärme, die nicht vermieden werden kann. Außerdem wird geprüft, wie und wo Energie eingespart werden kann.
Ziel der Darstellung dieser Informationen ist es, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürgern konkrete Anhaltspunkte zu geben, welche Energiequellen sie in ihren Planungen genauer untersuchen sollten. Bei der Analyse werden bestimmte Gebiete ausgeschlossen, zum Beispiel Wasserschutz- oder Heilquellengebiete. Außerdem wird auf Karten gezeigt, wo und wie viel Energie im Gebäudebereich sowie in Gewerbe und Industrie eingespart werden kann.
Vierter Schritt: Zielszenario
Die Wärmeplanung legt klare Ziele fest, wie die Reduktion von Treibhausgasemissionen und die Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien in der Wärmeversorgung bis zu ebenfalls festgesetzten Zieljahren (2030, 2035, 2040, 2045) schrittweise erfolgen können. Dafür werden verschiedene Varianten entwickelt (Szenarien).
Fünfter Schritt: Umsetzungsstrategie
Um die definierten Ziele zu erreichen, werden konkrete Maßnahmen entwickelt, etwa der Ausbau von Fernwärmenetzen, die Nutzung von Abwärme oder der Einsatz von anderen erneuerbaren Energien.
Zeitplan und Beteiligung
Die Erarbeitung der kommunalen Wärmeplanung erfolgt durch die Stadtverwaltung. Parallel dazu arbeiten Stadt und Städtische Werke eng zusammen, um die Fernwärme möglichst schnell und störungsfrei auszubauen. Bis Juni 2026 soll die Wärmeplanung fertig und in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen sein.
Die Erarbeitung erfolgt im Austausch mit vielen verschiedenen Akteuren in und um Kassel. Unter anderem Behörden, Netzbetreiber, Energieversorger, Wohnungsbaugesellschaften, Bürgerenergiegenossenschaften, die an Kassel angrenzenden Kommunen, Unternehmen, die viel Energie verbrauchen. Dabei geht es um Ziele und Pläne zur Wärmeversorgung oder Gebäudesanierung, mögliche Gemeinsamkeiten und Projekte aber auch um praktische Fragen z.B. zum Baumschutz beim Ausbau der Leitungen.
Hintergrund und Beschlusslage
Bereits im Jahr 2020 hat die Themenwerkstatt Energieversorgung des Klimaschutzrats der Stadt Kassel in einer Maßnahmenempfehlung (Öffnet in einem neuen Tab) den Impuls gegeben, eine Wärmeleitplanung zu entwickeln. Universität Kassel, Stadtverwaltung sowie Städtische Werke AG erarbeiteten daraufhin in enger Kooperation zentrale Eckpunkte und Bausteine, wie eine klimaneutrale und somit fossilfreie Wärmeversorgung in Kassel bis 2030 realisiert werden könnte. Im November 2023 wurden die Ergebnisse dieser Vorstudie von der Stadtverordnetenversammlung als Wärmeleitplanung (Öffnet in einem neuen Tab) beschlossen. Sie dient als Grundlage für die nun anstehende gesetzlich verbindliche kommunale Wärmeplanung.
Unter dem Motto „Kassel macht warm“ bietet die Stadt allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern Informationen und Veranstaltungen rund um das Thema Wärme. Anregungen, wie auch Sie tätig werden können, um Ihren Geldbeutel und das Klima zu schonen, finden Sie auf unserer Webseite Energie und Klimaschutz (Öffnet in einem neuen Tab).
Rückblick: Informationsabend Kommunale Wärmeplanung
Über 200 Interessierte kamen in den KulturBahnhof
Großes Interesse fand die Einladung der Stadt zum Informationsabend Kommunale Wärmeplanung in Kassel: Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher nutzten am Abend des 30. Oktober 2025 die Gelegenheit, sich im Südflügel des KulturBahnhofs über den aktuellen Stand der städtischen Planungen zu informieren und sich über Fernwärme, Wärmepumpe und Dämmung zu erkundigen.
In kurzen Vorträgen wurden der aktuelle Stand der Wärmeplanung und des Fernwärmeausbaus sowie deren Relevanz für Eigentümer*innen, Mieter*innen, Unternehmen und der Stadt als Ganzes vorgestellt. Im Fokus des Abends stand die Frage: Wie wird künftig in Kassel nachhaltig geheizt und welche Optionen stehen dabei zur Verfügung?
Auf einem "Wärme-Marktplatz" boten Infostände kompakte Informationen zu Heizungstausch, Fernwärme und Gebäudedämmung. Besucherinnen und Besucher erhielten praxisnahe Hinweise, welche Lösungsszenarien – Fernwärme, Wärmepumpe oder Dämmung – am besten passen und worauf es bei der Umsetzung zu achten gilt.
Fragen und Antworten zur kommunalen Wärmeplanung
Was ist die kommunale Wärmeplanung und was bedeutet sie für mich?
Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist es, Möglichkeiten für eine kostengünstige, sichere und klimafreundliche Wärmeversorgung aufzuzeigen und mehr Transparenz zu den geeigneten Wärmeversorgungsarten zu schaffen. Die kommunale Wärmeplanung erläutert dafür, wie gut die verschiedenen Wärmeversorgungsarten (z.B. Fernwärme oder einzelne Heizungen wie Wärmepumpen) in unterschiedlichen Bereichen des Stadtgebietes geeignet sind. Dafür unterteilt die Wärmeplanung das Stadtgebiet in Wärmenetzgebiete (= gute Eignung für Wärmenetze), Einzelversorgungsgebiete (= gute Eignung für Einzellösungen von Gebäuden wie Wärmepumpen) und Prüfgebiete (= genauere Betrachtung nötig, ob ein Wärmenetz vorteilhaft gegenüber einer Einzelversorgung ist). Dabei können Gebiete auch gleichzeitig für eine Einzelversorgung und ein Wärmenetz geeignet sein.
Die kommunale Wärmeplanung ist eine wichtige Informationsgrundlage für den Umbau der lokalen Wärmeversorgung in Kassel. Die Wärmeplanung ist jedoch rechtlich nicht bindend – sie verpflichtet also nicht zur Wahl eines bestimmten Heizsystems. Sie sagt auch nicht aus, wo definitiv Wärmenetze installiert werden, sondern lediglich, wo Wärmenetze geeignet sind.
Welche Vorteile habe ich durch die kommunale Wärmeplanung?
Die Wärmeplanung gibt einen Ausblick, welche Wärmeversorgungsart in welchen Teilen des Stadtgebietes wahrscheinlich geeignet sind. Das schafft in vielen Fällen mehr Planungssicherheit für die Zukunft und liefert Orientierung für Investitionsentscheidungen. So kann der Wärmeplanung zum Beispiel entnommen werden, wo voraussichtlich keine Wärmenetze im Stadtgebiet errichtet werden und eine individuelle Heizungslösung notwendig sein wird. Außerdem bietet die fertige Wärmeplanung Hinweise zu möglichen Wärmequellen wie Geothermie oder Luftwärme.
Was muss ich mit meiner aktuellen Gas- oder Ölheizung machen?
Das ist im Gebäudeenergiesetz – kurz GEG – geregelt. Wenn Ihre Heizung älter als 30 Jahre ist, muss diese in der Regel ausgetauscht werden (§72 GEG). Wenn die Heizung jünger als 30 Jahre ist und sie vor dem 1. Januar 2024 installiert wurde, können Sie diese weiter nutzen und sie bei einem Defekt reparieren lassen. Allerdings dürfen fossile Brennstoffe wie Öl oder Gas maximal bis Ende 2044 in Heizungen zum Einsatz kommen. Für Gas- und Ölheizungen, die zwischen dem 1. Januar 2024 und dem 30. Juni 2026 installiert wurden, gilt, dass sie mit steigenden Anteilen an erneuerbaren Energien betrieben werden müssen (15 Prozent ab 2029, 30 Prozent ab 2035, 60 Prozent ab 2040, 100 Prozent ab 2045). Heizungen, die ab dem 1. Juli 2026 neu eingebaut werden, müssen mit mindestens 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden. Auch für diese Heizungen gilt 100 Prozent erneuerbare Energien ab dem Jahr 2045. Mit welcher Technik bzw. Heizungsanlage die Anteile an erneuerbaren Energien erreicht werden, können Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer frei wählen. Wenn eine Heizung bereits 20 Jahre oder älter ist, empfiehlt es sich, Informationen zu Alternativen einzuholen wie den Anschluss an Wärmenetze, den Einbau einer Wärmepumpe oder die Umstellung auf Biomasse, und rechtzeitig die Modernisierung oder den Austausch der Heizung zu planen. Dadurch lässt sich ein plötzlicher Ausfall der Heizung vermeiden und eine zuverlässige Wärmeversorgung sicherstellen, die langfristig Kosten spart und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.
Wie viel kostet mich Heizen in der Zukunft?
Im Jahr 2025 kostet eine Kilowattstunde Wärme aus einer Gasheizung typischerweise 9 bis 12 Cent, bei Heizöl liegt der Durchschnittspreis pro Kilowattstunde bei etwa 13 Cent, wobei leichte Schwankungen je nach Einkaufszeit und regionalen Unterschieden möglich sind. Hingegen kostet eine Kilowattstunde Wärme aus einer gut laufenden Wärmepumpe nur etwa 6 bis 9 Cent. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet deutschlandweit im Durchschnitt etwa 7 bis 8 Cent, wobei dieser Wert saisonal und regional unterschiedlich ausfallen kann. Damit sind Wärmepumpen und Pellets, bezogen auf die Betriebskosten, deutlich günstiger als Gas- und Ölheizungen. Außerdem werden Erdgas und Heizöl künftig vermutlich noch deutlich teurer. Für eine Verteuerung sorgen unter anderem die folgenden Faktoren:
- Es melden sich derzeit immer mehr Kundinnen und Kunden vom Gasnetz ab. Das bedeutet, die Kosten für das Netz legen sich auf immer weniger Endverbraucher*innen um.
- Neue Heizungen müssen zukünftig auf Basis von mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien betrieben werden. Das geht beispielsweise mit Biomethan (zusätzlich aufbereitetes Biogas). Allerdings ist aktuell nur wenig Biomethan verfügbar - je mehr Menschen Biomethan beziehen wollen, desto teurer wird es.
- Ein steigender CO2-Preis führt zu höheren Kosten für fossile Energien.
Ist Fernwärme eine interessante Option für mich?
Fernwärme ist eine klimafreundliche und komfortable Heizlösung, die vor allem in dicht bebauten Gebieten sinnvoll ist. Sie bietet verschiedene Vorteile wie einen geringen Wartungsaufwand und wenig Platzbedarf. Außerdem ist der Umstieg auf Fernwärme ein Beitrag zum Klimaschutz, da für die Erzeugung von Fernwärme in Kassel ohnehin anfallende Abwärme aus der Müllverbrennung genutzt wird. Zudem wird das Kasseler Fernwärmekraftwerk an der Dennhäuser Straße derzeit von Kohleverbrennung auf die Verbrennung von Altholz und Klärschlamm umgestellt. Bis 2045 wird die Fernwärme dann komplett CO2-neutral sein. Das Fernwärmenetz wird außerdem weiter ausgebaut, sodass Fernwärme für noch mehr Menschen verfügbar sein wird. Wenn Sie prüfen möchten, ob ein Anschluss an die Fernwärme für Ihr Gebäude möglich ist, können Sie sich an die Städtischen Werke (Öffnet in einem neuen Tab) wenden.
Funktioniert eine Wärmepumpe bei mir überhaupt?
Ob eine Wärmepumpe bei Ihnen gut funktioniert, hängt vor allem davon ab, wie hoch die Vorlauftemperatur Ihres Heizsystems ist. Das ist die Temperatur, mit der das Heizungswasser in Ihre Heizkörper oder in Ihre Fußbodenheizung fließt. Grundsätzlich gilt: Je geringer diese Temperatur ist, desto effizienter läuft eine Wärmepumpe. Eine grobe Daumenregel besagt: wenn Sie Ihr Gebäude mit einer Vorlauftemperatur von 55 Grad oder niedriger ausreichend warm bekommen, kann eine Wärmepumpe effizient eingesetzt werden. Eine einfache Maßnahme, um die Vorlauftemperaturen zu senken, ist der Austausch von Heizkörpern gegen modernere oder leicht größere Modelle.
Es gibt inzwischen auch moderne Wärmepumpen, die Wasser auf bis zu 80 Grad erhitzen können. Damit lassen sich auch ältere Häuser gut beheizen, und diese Technik ist trotz etwas geringerer Effizienz umweltfreundlich. Bei Gebäuden ohne gute Dämmung kann man außerdem eine sogenannte Hybridheizung nutzen, bei der die Wärmepumpe mit einer Gas- oder Ölheizung zusammenarbeitet. Wenn das Haus später gedämmt wird, kann oft die Wärmepumpe allein genug Wärme liefern.
Um einen ersten Anhaltspunkt zu bekommen, ob eine Wärmepumpe für Sie geeignet ist, nutzen Sie auch gerne diesen Wärmepumpen-Check (Öffnet in einem neuen Tab).
Welche Rolle wird Wasserstoff beim Heizen spielen und sollte ich auf eine H2-ready Gasheizung setzen?
Wasserstoff wird wegen seiner begrenzten Verfügbarkeit und den hohen Kosten absehbar keine Rolle bei der Gebäudebeheizung spielen, daher wurde Wasserstoff auch nicht weiter in der kommunalen Wärmeplanung betrachtet. Eine Heizung, die auf Wasserstoff setzt, verwendet indirekt Strom zum Heizen, da der Wasserstoff aus erneuerbarem Strom hergestellt wird. Da bei der Umwandlung von Strom in Wasserstoff viel Energie verloren geht, braucht man für die Beheizung eines Gebäudes mit Wasserstoff rund fünfmal so viel Strom im Vergleich zu einer Wärmepumpe. Ein Gebäude mit Wasserstoff zu beheizen, kostet also ein Vielfaches im Vergleich zur Beheizung mit einer Wärmepumpe. Daher empfehlen wir auf eine Wärmepumpe statt auf eine H2-ready-Gasheizung zu setzen.
Was verändert sich für mich als Mieterin oder Mieter?
Als Mieterin oder Mieter sind Sie durch die kommunale Wärmeplanung vor allem indirekt betroffen, da die Verantwortung für die Heizungsanlage weiterhin bei den Eigentümerinnen und Eigentümern der Immobilie liegt. Sollte Ihre Wohnung mit einer Gasetagenheizung ausgestattet sein, haben Sie die Möglichkeit, zu einem Biomethan-Tarif zu wechseln.
Kommt es zum Einbau einer neuen Heizungsanlage und einer damit begründeten Mieterhöhung, darf die monatliche Miete innerhalb von sechs Jahren um höchstens 50 Cent pro Quadratmeter steigen. Für eine 70 Quadratmeter große Wohnung bedeutet das eine Mieterhöhung von maximal 35 Euro. Werden neben der Heizung weitere energetische Maßnahmen wie eine Fassadendämmung umgesetzt, kann die Mieterhöhung bis zu 3 Euro pro Quadratmeter betragen, bei einer Ausgangsmiete unter 7 Euro pro Quadratmeter aber höchstens 2 Euro pro Quadratmeter. Positiv wirkt sich aus, dass eine neue und effizientere Heizung oder energetische Sanierungen den Energieverbrauch senken, sodass im Idealfall die gestiegenen Mietkosten durch geringere Heizkosten ausgeglichen werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Mieterbundes (Öffnet in einem neuen Tab). Außerdem bietet unsere Webseite Tipps, wie Sie Ihre Energiekosten weiter senken können.
Welche finanzielle Unterstützung kann ich nutzen?
Es gibt viele Angebote zur finanziellen Unterstützung für den Heizungstausch und die energetische Gebäudesanierung wie das Dämmen eines Hauses, den Fenster- und Türentausch oder den Einbau einer Lüftungsanlage. Für eine neue, mit erneuerbaren Energien betriebene Heizung, können Sie beispielsweise bis zu 70 Prozent Förderung erhalten. Sollten Sie nicht ausreichend Geld für einen Heizungstausch haben, gibt es auch sehr günstige Kredite, deren Zinsen teilweise unter 1 Prozent liegen (STAND 01.09.2025).
An folgenden Stellen finden Sie die Förderangebote und zinsgünstigen Kredite:
- Heizungsförderung und zinsgünstige Kredite: Kreditanstalt für Wiederaufbau (Öffnet in einem neuen Tab) (KfW)
- Förderung energetischer Sanierungen: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Öffnet in einem neuen Tab)(BAFA)
- Weitere Kredite und Förderungen: WIBank (Öffnet in einem neuen Tab)
Tiefergehende Beratung zur finanziellen Unterstützung gibt es hier:
- Energieberatungszentrum (Öffnet in einem neuen Tab)
- (Öffnet in einem neuen Tab) Verbraucherzentrale (Öffnet in einem neuen Tab)
- Energieeffizienzexpertinnen und -experten (Öffnet in einem neuen Tab)
Weitere Informationen rund um das Thema Energiesparen finden sich außerdem auf der städtischen Webseite www.kassel.de/energie (Öffnet in einem neuen Tab)
Wo bekomme ich weitere Informationen und Beratung?
- Weitere Informationen und Beratung zum Heizungstausch und zur energetischen Sanierung finden Sie auf unserer Webseite Heizkosten runter, Wohnkomfort rauf (Öffnet in einem neuen Tab) und auf der Seite der LandesEnergieAgentur Hessen (Öffnet in einem neuen Tab).
Individuelle Beratung:
- Energieberatungszentrum in Kassel (Öffnet in einem neuen Tab)
- Verbraucherzentrale Hessen (Öffnet in einem neuen Tab)
- Energieeffizienzexpertinnen und -experten (Öffnet in einem neuen Tab)
Außerdem bietet unsere Webseite zum Energiesparen (Öffnet in einem neuen Tab)Tipps, wie Sie die Energiekosten weiter senken können.
TIPP: Lassen Sie sich einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellen. Dadurch werden Sie umfassend informiert, welche Maßnahmen für Ihre Immobilie sinnvoll sind und Sie erhalten bei der energetischen Sanierung einen Förderbonus von 5 Prozent (Stand 1. September 2025).
Falls Sie spezielle Fragen zur Wärmeplanung haben, kontaktieren Sie uns gerne (Kontakt am Ende dieser Seite).
Für Fragen zur Fernwärme in Kassel besuchen Sie: https://www.sw-kassel.de/privatkunden/energie/fernwaerme/ (Öffnet in einem neuen Tab)
Kontakt
Umwelt- und Gartenamt
Sachgebiet Klimaschutz
Anschrift
Friedrich-Ebert-Straße 16
34117 Kassel
Kontakt
Weitere Infos zum Thema
- Hier finden Sie das Fernwärmenetz der Städtischen Werke (Öffnet in einem neuen Tab) und weitere Informationen zur Fernwärme
- Hintergründe zur kommunalen Wärmeplanung gibt es auf der Seite des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (Öffnet in einem neuen Tab)
- Weitere Informationen zur kommunalen Wärmeplanung und Antworten auf häufige Fragen finden Sie auf der Seite der LandesEnergieAgentur Hessen (Öffnet in einem neuen Tab).