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Arbeit und Bildung

Kassel gehört zu den 20 dynamischsten Wirtschaftsstandorten in Deutschland. 2018 hat die Stadt zum achten Mal in Folge beim Städteranking des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) und des Magazins WirtschaftsWoche einen der vorderen Plätze belegt.

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„Wir befinden uns weiterhin auf dem richtigen Weg und bieten unseren Wirtschaftsunternehmen gute und attraktive Rahmenbedingungen, damit sie sich hier entwickeln können“, betont Oberbürgermeister Christian Geselle. „Mit einer aktiven Ansiedlungspolitik und Investitionen in unsere Bildungs-Infrastruktur wollen wir unseren Wirtschaftsstandort weiter stärken.“

Arbeit

So viele Menschen wie schon lange nicht mehr haben Arbeit in unserer Stadt. Zum Jahresende 2018 war die Arbeitslosenquote in der Stadt Kassel unter die Sieben-Prozent-Marke gerutscht. Derzeit liegt sie bei 7,4 Prozent. Zudem glänzt die Kasseler Wirtschaft auch bei der Ausbildung des Nachwuchses: Kassel wurde als beliebteste Ausbildungsstadt Deutschlands gekürt.

Ein zentraler Faktor ist der neue Gewerbepark Niederzwehren. Dort entstehen auf insgesamt 76 Hektar Flächen für produzierende Unternehmen und unternehmensbezogene Dienstleistungen, die in Kassel expandieren oder sich hier neu ansiedeln wollen – mit direktem Anschluss an die Autobahn 49. Laut einer Studie besteht in den kommenden Jahren ein Bedarf für Gewerbeansiedlungen von bis zu 70 Hektar.

Das neue Gewerbegebiet wird eine städtebauliche Gestaltung erhalten, die über den gängigen Standard hinausgeht. Der Gewerbepark Kassel-Niederzwehren wird maßgeblich bestimmt durch das großzügige Grünflächenkonzept. Mehr als ein Drittel der Gesamtfläche des Bebauungsplanes nehmen gebietsinterne Ausgleichsflächen sowie öffentliche Grünflächen ein.

Die Erschließung des ersten Bauabschnittes mit etwa 28 Hektar Gewerbeflächen wurde im November 2016 abgeschlossen. In diesem Bauabschnitt haben bereits mehrere Firmen Grundstücke erworben oder sich reserviert. Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes mit weiteren 25 Hektar Gewerbeflächen ist für Anfang 2021 geplant.

Bildung

„Wir müssen für unsere Kinder auch in den Schulen das beste Zuhause bieten – sie sind unsere Zukunft.“ Unter diesen Leitsatz hat Oberbürgermeister Christian Geselle das Konzept der Stadt zur Sanierung der Schulen in Kassel gestellt. Die Stadtverordnetenversammlung hat das Programm im April 2019 beschlossen.

Danach werden vor allem die sanierungsbedürftigen Gesamtschulen und Beruflichen Schulen erneuert und zu modernen Orten des Lernens. In Zusammenarbeit mit der GWG Projektentwicklungsgesellschaft (GWGpro) wird dafür in den kommenden Jahren ein dreistelliger Millionenbetrag investiert.

Geplant ist nicht nur eine 1:1-Sanierung der vorhandenen Schulgebäude. Vielmehr geht es um die Gestaltung von zukunftsfähigen, modernen Schulen von morgen. Saniert werden in der ersten Phase die

  • Elisabeth-Knipping-Schule (Berufliche Schule),
  • Georg-August-Zinn-Schule (integrierte Gesamtschule),
  • Johann-Amos-Comenius-Schule (integrierte Gesamtschule),
  • Offene Schule Waldau (integrierte Gesamtschule) und
  • Schule Hegelsberg (kooperative Gesamtschule).

Neben dem Konzept für die großen, besonders sanierungsbedürftigen Schulen sind weitere Investitionen durch die Stadt Kassel vorgesehen. Zusätzlich zu den 31,2 Millionen Euro aus dem Kommunalinvestitionsprogramm II (KIP II) für die Schulen geht die Stadt Kassel 2019 weitere Bauprojekte im Bildungsbereich an:

  • 1,2 Millionen Euro für die Sanierung der Kita Ahnabreite;
  • 1,5 Millionen Euro für die Sanierung bzw. einen Ersatzneubau an der Paul-Julius-von-Reuter-Schule und
  • 900.000 Euro zusätzlich sind eingeplant für den Neubau einer Mensa der Grundschule am Heideweg.

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