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Dr. Ing. e.h. August Bode

Genialer Konstrukteur und Ahn einer Industriellen-Dynastie

August Bode übernahm 1912 das Waggonbauunternehmen Wegmann in Kassel. Der Aufstieg der Firma ist maßgeblich mit seinem Wirken als genialer Konstrukteur verbunden.

Gegen Ende des Ersten Weltkrieges im Jahr 1917 erhielt das Unternehmen den Auftrag zum Bau des ersten deutschen Panzers, des K-Wagens. In der Weimarer Zeit wieder im Waggonbau aktiv, wurde Wegmann in den 1930er Jahren als Hersteller von Reisezugwagen, insbesondere durch den Henschel-Wegmann-Zug, bekannt. August Bode, der zu der Zeit alleiniger Geschäftsinhaber war, profilierte sich mit zahlreichen Innovationen zum Nestor des Waggonbaus. Im Zweiten Weltkrieg wurden bei Wegmann erneut Panzerkampfwagen montiert, danach fertigte die Firma zunächst wieder Waggons und Straßenbahnen. Bode konnte damit die Weichen stellen für den Fortbestand der Firma und der Industriellendynastie Wegmann in Kassel. Anfang der 1960er beteiligte sich das Unternehmen an Entwicklung und Produktion der Kampfpanzer Leopard 1 und Leopard 2. Heute heißt das Unternehmen Krauss-Maffei Wegmann GmbH, das der weltweit drittgrößte Panzerbauer ist und sich im Besitz der Wegmann-Gruppe befindet. Nach August Bode ist die Straße am Firmensitz in Kassel benannt.

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