Orangerie in der Karlsaue

Beliebter Treffpunkt für Kasseler und Gäste

Schon von weitem ist die gelb leuchtende Fassade der Orangerie sichtbar. Das Schloss bildet den nördlichen Anfang der  Karlsaue und ist das Herzstück der barocken Gartenanlage. Eine großzügige Terrasse trennt das Gartenschloss von der davor liegenden Karlswiese. Während des Sommers wird die Terrasse durch Gastronomie genutzt und ist ein beliebter Treffpunkt und attraktiver Foto-Stop in der Nähe der Fulda. 

In der Orangerie befindet sich das Astronomisch-Physikalische Kabinett (zurzeit wegen Sanierung geschlossen) sowie Hessens größtes  Planetarium. Von den beiden Eckpavillons kann das  Marmorbad in den Sommermonaten besichtigt werden. Das Schloss ist Ausgangspunkt für den Planetenwanderweg und viele Spazierwege durch den Staatspark Karlsaue bis hin zur  Blumeninsel Siebenbergen.

Zur Geschichte

Die Orangerie wurde Anfang des 18. Jahrhunderts in der Regierungszeit von Landgraf Carl nach französischem Vorbild erbaut. Das Hauptgebäude ist knapp 140 Meter lang und die langen Galerien dienten als Festsäle. In der kalten Jahreszeit wurden die Orangenbäumchen und andere Kübelpflanzen aus dem so genannten Orangerie-Garten im Schloss überwintert. Die beiden Eckpavillons, Marmorbad und Küchenpavillon, nutzten der Landgraf und seine Frau als Sommerresidenz.