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Naturkundemuseum im Ottoneum

Das Naturkundemuseum ist geöffnet. Besuche sind nur nach Voranmeldung möglich, um die Zahlen zeitgleich im Haus befindlicher Personen zu begrenzen und Wartezeiten am Einlass zu vermeiden. Mitmachstationen, Kinderbereiche und ähnliches sind im Moment aufgrund hygienischer Vorgaben leider nicht nutzbar. Führungen, Kindergeburtstage oder sonstige Veranstaltungen dürfen zurzeit ebenfalls leider nicht angeboten werden.  Servicenummer für Voranmeldungen:  0561 787 4066

Entwicklungsgeschichte der heimischen Tier- und Pflanzenwelt

Das Ottoneum war der erste feststehende Theaterbau in Deutschland. Die naturkundliche Sammlung geht auf das landgräfliche Raritätenkabinett zurück und ist somit eine der ältesten Europas. Die prominentesten Stücke sind das zwischen 1555 und 1592 entstandene Herbar Ratzenberger, das Skelett des ”Goethe-Elefanten”, sowie die Schildbachsche Holzbibliothek, eine aus 530 kunstvollen Holzbüchern bestehende "Sammlung von Holzarten, so Hessenland von Natur hervorbringt" aus dem 18. Jahrhundert, erstellt 1771 bis 1799. 

Heute beherbergt das Museum das naturkundliche Gedächtnis der Region. An Originalfossilien, Präparaten und Lebensrauminszenierungen lässt sich die Entwicklungsgeschichte der heimischen Tier- und Pflanzenwelt über Jahrmillionen verfolgen. Präsentiert werden unter anderem Dinosaurier, Riesenlurche und Mammuts, Haie, Seekühe und Ammoniten.

Zahlreiche Ausstellungen und Mitmachstationen sowie ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm machen das städtische Naturkundemuseum zu einem beliebten Ort nicht nur für Familien.

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