Naturkundemuseum im Ottoneum

Das Naturkundemuseum im schönen, historischen Ottoneum gehört zu den Besuchermagneten der Region. Halbjährlich wechselnde, attraktive Sonderausstellungen sind hier gepaart mit der interaktiven Präsentation herausragender Zeugnisse der regionalen Erd- und Naturgeschichte.

Das Naturkundemuseum ist geöffnet. Während des gesamten Besuchs muss eine medizinische Mund‐Nasen‐Bedeckung getragen werden, es gelten die allgemeinen Hygienevorschriften. Ein Besuch ist derzeit nur für geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen möglich. Dies gilt auch für Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren. Bitte zeigen Sie den jeweiligen Nachweis unaufgefordert an der Kasse vor.

Eine telefonische Anmeldung ist ab einer Gruppengröße von 10 Personen erforderlich. (Dienstag bis Sonntag von 10.30 und bis 16.30 Uhr unter der Telefonnummer 0561 7874066)

Dinosaurier und Co

Die Ausstellung zeigt den stetigen Wechsel des Klimas und die Entwicklung der regionalen Natur im Laufe der letzten 400 Millionen Jahre. Große Lebensraum-Inszenierungen machen diese Zeiträume auf spannende Weise lebendig.

Meeresüberflutungen, Wüsten, dichte Urwälder und Eiszeitlandschaften haben in Nordhessen viele Spuren hinterlassen. So werden zu ausgewählten Fossilien der lokalen Fundstellen anschauliche Rekonstruktionen gezeigt. Auf diese Weise begegnen wir den einst heimischen Dinosauriern, Haien, Seekühen, Höhlenbären, Hyänen oder Mammuts. Die heutigen Landschaften sind mit hunderten von Präparaten vom Hirsch über Waschbären und Hamster bis hin zu Fröschen und Insekten in detailreichen Dioramen präsentiert.

Mitmachen und Spaß haben

Das Naturkundemuseum ist ein beliebtes Ausflugsziel vor allem auch für Schulklassen und Familien. Die engagierte Museumspädagogik bietet neben Führungen und Workshops stets ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für Erwachsene, Kinder und Jugendliche sowie Lehrerinnen und Lehrer an.

Geschichte

Das Ottoneum war 1606 das erste feste, rein für Theaterzwecke errichtete Gebäude Deutschlands und damals hochmodern. 1696 wurde es für die zwischenzeitliche Aufnahme der landgräflichen Sammlungen grundlegend umgebaut. Die naturkundlichen Raritäten sind heute wieder im Ottoneum zu sehen und gehören in ihrem Ursprung zu den ältesten ihrer Art in Europa. Daher ist ihnen eine eigene Ausstellungsetage gewidmet. Wertvolle Stücke, wie das Herbar Ratzenberger von 1592, das große Skelett des „Goethe-Elefanten” oder die Schildbachsche Holzbibliothek mit ihren 530 höchst kunstvollen Holzbüchern aus dem 18. Jahrhundert werden hier ansprechend präsentiert.